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IMG 0276Erziehung ist ein mühsames Geschäft. Das war zu Zeiten Wilhelm Buschs nicht anders als heute. Beliebt sind deshalb auch seine Geschichten um die zwei Teenager Max und Moritz, die mit ihren Streichen den Geduldsfaden der Erwachsenen solange strapazieren, bis er schließlich reißt und sie zur Selbstjustiz greifen – mit bekanntem Ausgang. Doch dermaßen blutig möchte natürlich kein heutiger Teenager sein Kräftemessen mit der Erwachsenenwelt geahndet sehen. So auch die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler des Unterstufentheaters am HHG, die mit viel Witz, Humor und großer Spiel- und Improvisationsfreude die „Akte Max und Moritz“ zeitgemäß für ihr Publikum nachzeichneten.

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Unter der Anleitung ihrer Lehrerinnen Julia Buchholz, Sarah Schell und Evelyn Weiß stellten sie unter Beweis, dass es die Akteure sind, die das Theater machen. Mit sparsamen Requisiten und vielen schnellen Umbauten boten sie ein charmantes szenisches Spektakel um die zwei Lausbuben (hier ein Lausbub und eine „Lausgöre“). Aufgefrischt wurde das Altbekannte durch die vielen lebendigen Darstellungen von Hühnern, Maikäfern und charakterstarken Nebenrollen, die neue Schlaglichter auf den Stoff warfen. Ein solcher Abend konnte natürlich auch nicht im Sinne von Buschs: „Ach das war ein schlimmes Ding, wie es Max und Moritz ging“ enden. Stattdessen platzen die beiden - dem Mahlwerk durch technisches Verständnis entkommen (der naturwissenschaftlich-technischen Bildung sei Dank) - in den Prozess gegen ihre erwachsenen Lynchmörder und bringen die Geschichte - für dieses Mal - zu einem guten Ende. Ein hochverdientes Happy End an einem fröhlichen Theaterabend am HHG - verdient in jeder Hinsicht!

 

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