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Calw-Oberriedt. Am 29. Mai ging die Klasse 10a zusammen mit ihrer Biologielehrerin Fr. Lauff auf eine biologische Expedition im Rahmen des Projektes „Ökosystem Streuobstwiese“. Ausgesucht wurde hierfür die Wiese an der Schwarzwaldstraße in Oberriedt, welche sich im Familienbesitz der ehemaligen HHG-Rektorin Fr. Theurer befindet und bereits wenige Male für Exkursionen genutzt wurde. Hier konnten die Schüler, nach einer kurzen Begrüßung durch die freundliche Besitzerin Ursula Theurer, welche spontan erschienen war, verschiedene Aspekte der Streuobstwiese erkunden.

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Expertengruppen wurden gebildet

Bereits im Vorfeld hatten sich die Schüler in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt, und dementsprechende Materialien mitgebracht, wie Marmeladengläser zum Einfangen von Insekten, oder sogar einen Klappspaten. Ein Teil der Schüler sollte beispielsweise die Tierwelt der Wiese erforschen, während ein Anderer sich der Vermessung des gesamten Geländes verschrieben hatte. Mehrere Stunden verbrachten die jungen Biologen damit, Tiere und Pflanzen zu bestimmen, oder auch die Temperatur des Bodens festzustellen. Dabei war vor Allem die Artenvielfalt der Wiese überraschend groß.“Wir haben insgesamt 15 Tiere bestimmt, und wir hätten noch locker das Doppelte erreichen können“, so ein Schüler aus der Tiergruppe. Insgesamt verlief die Arbeit der angehenden Naturforscher sehr gut, sodass am Ende jede Gruppe ausreichende Ergebnisse vorzuweisen hatte.

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Gute Rahmenbedingungen

Die gesamte Exkursion wurde von hervorragenden Rahmenbedingungen begleitet. So herrschte bereits auf der kurzen Wanderung nach Oberriedt eine gute Stimmung, die männlichen Schüler stimmten sogar zeitweise zu einem Marschlied an, um die Stimmung nochmal zusätzlich zu heben. Das Wetter spielte an diesem Tag ebenso mit, während es am Vormittag noch bedeckt war, schien am Nachmittag sogar die Sonne hervor. Aber auch das leibliche Wohl der Schüler kam nicht zu kurz: Neben frischem Apfelsaft, der den Schülern von der Besitzerin zum Auftakt angeboten wurde, sorgte auch die nahegelegene Raisch-Bäckerei für eine ausreichende Versorgung.

Expedition war ein Erfolg

Alles in allem zogen die Schüler und ihre Biologielehrerin ein positives Fazit. Insgesamt identifizierten die Schüler über 50 Tier- und Pflanzenarten, und lernten dabei das Ökosystem auch noch auf andere Arten kennen. Da Streuobstwiesen sehr wichtig für die Natur sind und dennoch vom Aussterben bedroht sind, bleibt zu hoffen, dass Vielen ihr Besuch an diesem Tag noch lange in Erinnerung bleiben wird, um das weitere Überleben der Wiesen auch in Zukunft zu sichern.

von Samuel Molter

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