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Exkursion Trier GruppenbildFür drei Tage (1.–3. Juni) wandelten 23 Lateiner:innen der Klassenstufe 9, begleitet von Frau Schuler und Herrn Kozielski, in der ältesten Stadt Deutschlands auf den Spuren der Römer. Unter strahlendem Sonnenschein konnten die kulturellen Erzeugnisse aus der zweitausendjährigen Geschichte Triers bewundert werden. Zuvorderst ist hier natürlich das „Schwarze Tor“, die Porta Nigra, als bekanntestes Wahrzeichen Triers zu nennen, das den Eingang aus der germanischen Barbarenwelt in die römische Zivilisation markiert. Doch auch der Trierer Dom als Sitz des Bischofs, die Liebfrauenkirche, die Basilika des Kaisers Konstantin und die Judengasse durften als geschichtsträchtige Orte der Stadt nicht fehlen. Im Rheinischen Landesmuseum wurden die Schüler:innen im Rahmen einer interaktiven Führung in die Arbeitsweise von Archäolog:innen eingeführt. Diese schaffen schließlich für uns die Grundlagen unseres Wissens über die römische Kultur und Geschichte.
Neben diesen kulturellen Angeboten kamen auch Freizeitaktivitäten nicht zu kurz. Am ersten Abend saß die Gruppe beim gemeinsamen Stockbrotgrillen vor der Jugendherberge beisammen. Einige spielten Fußball oder Tischtennis oder nutzten das schöne Wetter für gemütliche Spaziergänge am Moselufer. Am zweiten Tag stand eine „GPS-Rallye“ auf dem Programm, die die Schüler:innen quer durch die Stadt zu ihren verschiedenen Sehenswürdigkeiten lotste.
Abgerundet wurde die Exkursion durch zwei tolle Erlebnisführungen. Im Amphitheater erweckte ein Schauspieler die tragische Geschichte des freigeborenen römischen Gladiators Valerius zum Leben. In der Porta Nigra wurden die Schüler:innen selbst Teil der römischen Verteidigungslinien gegen die einfallenden germanischen Horden und mussten so den Befehlen eines strengen römischen Centurios Folge leisten.

Text/Bild: Georg Kozielski