Tulfes / Calw. Schnee, bestes Wetter, gut präparierte Pisten und eine tolle Gemeinschaft – mehr braucht ein Skifahrer nicht.
Und all dies war im Schullandheim des Calwer Hermann Hesse-Gymnasiums (HHG) im österreichischen Tulfes nahe Innsbruck reichlich vorhanden. Schon lange gehört das Skischullandheim in Tirol zum festen Bestandteil des Schulprofils am HHG.
In diesem Jahr waren erstmalig alle drei siebten Klassen gleichzeitig auf der Piste unterwegs. Ins Haus Windegg am sonnigen Hang des Glungezers auf 1216 Metern Höhe, kehrte mächtig Leben ein. Die 80 Schüler und ein siebenköpfiges Lehrerteam verbrachten dort eine knappe Woche, die meiste Zeit bei tollen Wintersportbedingungen und viel Sonnenschein.
Neben den täglichen Skikursen verschiedener Niveaus, lockte die Schüler ein attraktives Abendprogramm. Tagsüber wurde in kleinen Gruppen geübt, gepflugt, gefallen, gefahren, gebremst, geliftet, gerast, gesonnt, geweint, gelacht, vor allem aber im Umgang mit den Skiern und miteinander viel Neues gelernt.
Dank des mühevoll aufgebauten und mittlerweile komfortabel ausgestatteten schuleigenen Ski-Pools konnten alle Kinder voll ausgestattet werden. So konnten auch die zahlreichen Anfänger top ausgerüstet auf ihre ersten Abfahrten starten.
Am Abend amüsierten sich die Schüler mit den Montagsmalern, designten T-Shirts, spielten Tischtennis und Brettspiele, verzauberten Lehrer und Mitschüler mit Kartentricks, tranken Punsch im Schnee, tanzten sich atemlos und tauschten sich über die Erlebnisse des Tages aus.
Ein Skirennen sowie ein bunter Abend mit schönen und lustigen Theaterstücken rundeten den abwechslungsreichen Aufenthalt ab. Lehrern wie Teilnehmern wird dieser sicherlich in freudiger Erinnerung bleiben.