HHG: Projekttage zur Berufs- und Studienorientierung
„Was tun nach dem Abitur?“ Damit die Schülerinnen und Schüler am HHG darauf möglichst frühzeitig eine Antwort finden, erhalten sie eine Vielzahl von Anregungen.
Die Kursstufe 1 konnte vergangene Woche in vier Schritten sich dieser Frage annähern. Zunächst erhielten Sie von den Mitarbeitern der Arbeitsagentur wichtige Informationen über die unterschiedlichen Studienfächer sowie den Zugang zu Universitäten und Hochschulen.
Der Dienstag stand dann im Zeichen von Studienfeldbezogenen Beratungstests, deren Ziel es ist, herauszufinden, ob jemand auch die nötigen Fähigkeiten mitbringt, um ein bestimmtes Fach wie Rechtswissenschaften studieren zu können.
Am Mittwoch hatten sie dann jeweils die Chance, vor Ort zu erkunden, wie denn die Praxis an den Universitäten aussieht. In Tübingen, Frankfurt oder Stuttgart erlebten sie teilweise sehr informative Veranstaltungen.
Der Donnerstag wiederum fand im HHG selbst statt. Eingeleitet wurde er von Professor Martin Oberhoff, Chefarzt der Inneren Klinik in Calw, der seinen eigenen Werdegang schilderte, um der Schülerschaft den Berufszweig Medizin nahezubringen. Er gab neben vielen konkreten Hinweisen zwei sehr allgemeine:
Man müsse den Beruf mögen, den man anstrebt, denn im angestrebten Berufsfeld verbringe man voraussichtlich über 30 Jahre. Und wenn man sich darin langweile oder es einem nicht behage, könnten 30 Jahre sehr lang werden.
Und der andere: aus eigener Erfahrung sei es ungemein bereichernd, eine Zeitlang im Ausland zu verbringen. Und da die Welt heute weit offen stünde, müsse man unbedingt diese Chance ergreifen.
Der weitere Vormittag wurde dann bestritten von den Vertretern von neun Partnerunternehmen des HHG, die in kleinen Gruppen Bewerbungstrainings durchführten. Neben Hinweisen zur Gestaltung von Bewerbungsunterlagen gab es auch Rollenspiele, in denen Bewerbungssituationen simuliert wurden.
Sowohl die Personalverantwortlichen wie auch die Schülerinnen und Schüler empfanden dies als eine sehr effektive Übung. Und, so eine Schülerstimme, insgesamt sei die Woche unbedingt auch für die kommenden Jahrgänge beizubehalten.