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Positive Effekte von Musik – speziell in der Unterstufe

Am HHG fühlen wir uns durch langjährige eigene Erfahrungen sowie Erfahrungen an anderen Schulen im Land darin bestärkt, die positiven sozialen Effekte gemeinsamen Musizierens – gerade in der Unterstufe – gezielt zu nutzen. Wir wollen damit allen Schülerinnen und Schülern der 5. bis 7. Klasse eine Plattform bieten, sich selbst und ihre Mitschüler besser kennenzulernen und ihr Selbstbewusstsein in und vor der Gruppe zu stärken. Diese Möglichkeit stand sonst nur den Musikklassen-SchülerInnen zur Verfügung. Diese Umstellung unseres Angebots hat zu einem grundsätzlichen Umdenken im Musikunterricht für die Unterstufe geführt:  

Drei Stunden Musik – aus gutem Grund

Alle Kinder in der Unterstufe haben bei uns drei Stunden Musik in der Woche. Durch aus allen Parallelklassen gemischt gebildete Musiziergruppen erfahren sich unsere Schülerinnen und Schüler so in ihrer Selbstwirksamkeit und im Miteinander unterschiedlichster Begabungen und Neigungen, auch außerhalb ihres Klassenverbandes. Sie haben dabei die Wahl, ob sie ein neues Instrument lernen wollen (Streicherklasse) oder die allgemeine Musizierklasse besuchen möchten (ohne oder mit musikalischen Vorerfahrungen). Das Trennende zwischen den einzelnen Parallelklassen wird aufgehoben, was ansonsten nur in wenigen anderen Fächern so möglich war (Religion, 2. Fremdsprache, Sport).

Spielerisch sich selbst und andere kennenlernen

Auch Kinder, die sich selbst sonst eher nicht als musikalisch wahrnehmen, finden im spielerischen Umgang mit Musik und ihren vielfältigen Möglichkeiten Zugänge zu sich und den anderen, womit ihre Kreativität und ihre soziale Kompetenz nachhaltig gefördert wird. Kinder mit musikalischen Vorerfahrungen werden ebenso eingebunden und weiter gefördert wie Kinder, für die musikalische Erfahrungen absolutes Neuland darstellen. Da ein zeitgemäßer Musikunterricht immer weit mehr ist als Singen und Instrumentalspiel – und „Vorsingen-Müssen“ sowie andere früher gefürchtete Situationen inzwischen der Vergangenheit angehören –, bieten sich jedem Kind eigene Möglichkeiten, seine individuellen Talente einzubringen und alle Potenziale seiner Persönlichkeit in einem geschützten Rahmen zu entfalten und zu erproben.  Auch Kinder, die weder ein neues Instrument erlernen möchten noch besonders gerne singen, können sich in den gemeinsamen klassenübergreifenden Projekten mit ihren außermusikalischen Talenten einbringen und ihre Selbstwirksamkeit in der Gruppe positiv wahrnehmen.

Musikunterricht am HHG – eine kreative Insel im Schulalltag

Damit schaffen wir für unsere Schülerinnen und Schüler Inseln im schulischen Alltag, die ein Zusammenwirken aller ohne den sonst als belastend empfundenen schulischen Leistungsdruck bieten und schnell zu einer – mit den Mitteln von Musik, Bewegung, szenischen Elementen und vielen weiteren Methoden – hervorgerufenen Leistungsfreude führen, die individuell und in der Gruppe gelebt werden kann. Die in den Bildungsplänen vorgesehenen Möglichkeiten werden so optimal genutzt und durch zusätzliche Erfahrungsräume bereichert, wodurch das „Ich“ der Schülerinnen und Schüler und das „Wir“ der gesamten Jahrgänge überdurchschnittlich gefördert werden kann.

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