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Mit der feierlichen Begrüßungsveranstaltung wurden am vergangenen Donnerstag, dem 12.09.2019, 56 neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler am Hermann-Hesse-Gymnasium willkommen geheißen. Traditionell geschieht das am HHG umrahmt durch die Streicherklasse, die auch für unsere diesjährigen "Neuen" einen musikalischen Gruß bereithielt. Mit Grußworten durch den Schulleiter wurden die "Schulanfänger" an die Hand genommen und an der Schule eingeführt. Auch von Frau Neufang (Elternbeiratsvorsitzende) und Frau Wagner (Vertreterin des Fördervereins) wurden die Schülerinnen und Schüler an ihrer neuen Schule begrüßt. 

Das HHG freut sich über die vielen neuen Gesichter und hofft, dass sie sich bald alle ganz selbstverständlich als HHGler fühlen!

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In der Nachfolge von Frau Zoufaly hat das Regierungspräsdium Ende August Daniel v. Altrock zum neuen stellvertretenden Schulleiter bestellt. Der 48-jährige war bisher am Maria-von-Linden-Gymnasium als Lehrer für Deutsch und Biologie tätig. Außerdem stand er als Beratungslehrer Schülern in schwierigen schulischen Situationen als Ansprechpartner zur Verfügung. Weitere Erfahrungen konnte er daneben als Personalrat und in seiner Tätigkeit als Fortbildner sammeln. Er freut sich auf die Zusammenarbeit im Schulleitungsteam und die Begegnung mit den Kolleginnen und Kollegen, den Eltern und den Schülerinnen und Schülern. Wir wünschen Herrn v. Altrock, dass er freundlich an unserer Schule aufgenommen wird und sich rasch bei uns wohlfühlt.

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Ein echter Staatsgast in Herrmanistan:

Sie wählten zwar selber ihr Parlament, eine Präsidentin und sogar eine Kanzlerin, doch mit einem echten Staatsgast als Höhepunkt ihres viertägigen Schulprojekts „Herrmanistan“ hatten die Mädchen und Jungen des Calwer Hermann-Hesse-Gymnasiums dann doch nicht gerechnet.

Aber die jungen Leute wussten den Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel, der in aller Frühe direkt aus Berlin angereist war, doch entsprechend zu würdigen. Sie erklärten dem hiesigen Bundestagsabgeordneten bis ins Detail, wie so ein fiktiver Schülerstaat organisiert ist und dass es gar nicht so einfach ist mit der Demokratie, den Bankgeschäften, den Arbeitsplätzen und der Rechtsprechung.

Außerdem nutzten sie die Gunst der Stunde, um von einem echten Mitglied der Bundesregierung zu erfahren, wie eigentlich der Deutsche Bundestag zu seinen Entscheidungen kommt. „Auf jeden Fall mischen bei uns nicht alle Parteien wie bei Euch in der Regierung mit“, erklärte Hans-Joachim Fuchtel seinen jungen Zuhörern geduldig, „bei uns gibt es keine All-Parteien-Regierung, sondern eine Koalition und eine Opposition.“ Deshalb empfehle er den „Einwohnern“ von Herrmanistan, beim nächsten Mal dem Schulstaat in Anlehnung an die Realität ein „etwas schärferes Profil“ zu geben.

Ansonsten aber lobte der Parlamentarier den „großen Fleiß“ und die „ideenreiche Arbeit“ von Schülern und Lehrern. Denn dieses Projekt, das schon das ganze Jahr über vorbereitet worden war, sei sicher dazu angetan, so einiges für das Leben hinzuzulernen. Schließlich gewannen die Bar-Betreiber den Herrn Staatssekretär sogar noch dazu, sich in die Schar der Karaoke-Sänger auf der Bühne einzureihen, um gemeinsam den Song „Happy“ von Pharrell Williams anzustimmen. Die Schülerinnen und Schülern spendeten begeistert Applaus dafür, dass der Bundestagsabgeordnete auch bei dieser Aufgabe Talent zeigte.

„Es war eine große Ehre für uns, dass Sie extra aus Berlin am letzten Tag von Herrmanistan zu uns gekommen sind“, sagte „Vizepräsident“ Lukas Driesch, als er gemeinsam mit Präsidentin Saphira Rau und Kanzlerin Laura Ferreira den Staatsgast auf dem Schulhof verabschiedete.

Der erfuhr schließlich noch, dass der Erlös in Höhe von 3000 Euro aus dem Verkauf der Projektwoche zu gleichen Teilen für ein Meeresschutzprojekt der Umweltstiftung WWF Deutschland, für neue Sitzgelegenheiten vor den Klassenzimmern des Hermann-Hesse-Gymnasiums und als Rücklage für das nächste Schulprojekt verwendet wird. (Text: Klein-Wiehle).

Weitere Berichte zu Schule als Staat lesen Sie ab Anfang September auf hhg-calw.de.

aus dem Schwarzwälder Boten (online) vom 26.07.2019

"Schule als Staat" ist in vielen Teilen des Landes bekannt. Jetzt auch in Calw, denn das Hermann-Hesse-Gymnasium rief für drei Tage den Staat Herrmanistan aus – von Gericht über Polizei bis hin zu Politikern und Wirtschaftsunternehmen gab es alles.
"Herrmanistan". So heißt der neu gegründete Staat im Calwer Stadtgebiet. Das Auswärtige Amt gibt für den jungen Staat keine Reisewarnung heraus. Der Schreiber dieser Zeilen macht sich also ruhigen Gewissens auf den Weg ins Hermann-Hesse-Gymnasium (HHG), um den neuen Staat zu inspizieren.
Offene Grenzen. Am Eingang die erste Überraschung: Offene Grenzen, keine Schlagbäume, keine Passkontrolle. Das verwundert auch Schulleiter Markus Köcher, der schnurstracks in Richtung Bank läuft, um Euros in Talente umzutauschen. So heißt nämlich die fiktive Währung des Staates. Der Wechselkurs ist erstaunlich gut: Für einen Euro bekommt man zehn Talente.

"Das Projekt hat am Dienstag angefangen und geht bis Donnerstag", erklärt Köcher den Rahmen.
Es ist im Übrigen das erste Mal, dass das HHG einen Staat ausruft. Bei der Staatsform ließ man sich nicht auf Experimente ein – schrieb die Verfassung in enger Anlehnung an das Vorbild Bundesrepublik Deutschland.
Das bekommt dann auch der Justizminister persönlich zu spüren. Der ist am HHG eigentlich Lehrer und verantwortlich für die Organisation des Schulstaatprojekts.
Doch kaum im Interview, wird Stefan Kopp von der Polizei ins Gericht gebeten zur Zeugenaussage. Das ist schnell erledigt. "Vor zwei Monaten haben wir Wahlen abgehalten, alle Schüler und Lehrer durften wählen. Zudem haben wir einen Präsidenten, der lediglich Repräsentationsfunktion hat", verdeutlicht Kopp. Der Präsident konnte während der dreitägigen Staatsphase auch einige "Auslandsgäste" empfangen: Mitglieder des Gemeinderats oder Bürgermeister Ralf Eggert beispielsweise.
Doch davon ist in den Gängen nicht viel zu merken. Überall wuseln die Schüler hin und her, beschlagnahmen als Polizisten Fahrräder, verkaufen Hotdogs oder betreiben Karaoke-Bars. Auch eine eigene Zeitung gibt es zu kaufen – die Redaktion hat ihren Sitz in der Bibliothek der Schule.
Täglich wird eine neue Zeitung mit aktuellen Themen rund um den Staat herausgebracht. Doch auch andere Betätigungsfelder werden beackert: Draußen auf dem Schulhof gibt es einen Waffelstand und eine Fahrradwaschanlage.
Mehrere Cafés, Spielhallen oder Bars und Diskotheken lassen den Spaß auch nicht zu kurz kommen. Doch bei dem ganzen Projekt, das ein Jahr Vorbereitungszeit in Anspruch nahm, steht vornehmlich das Lernen im Vordergrund. "Man diskutiert dabei ja über Gesetze, Unternehmensführung, Planung. Die Schüler lernen so was über Politik und Demokratie", ist sich Kopp sicher. Kopp organisierte den Staat freilich nicht im Alleingang – neben 25 Schülern wirkte auch noch Lehrerkollege Benjamin Gaffel mit. Am Donnerstag war der Staat dann schon wieder Geschichte – nach drei Tagen hatten Schüler wie Lehrer einiges gelernt bei der Premiere des ersten Schulstaats. (Text/Fotos: Sebastian Buck/Schwarzwälder Bote).

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Mit unserer Klasse 9a haben wir im Deutschunterricht den Roman ,, Unterm Rad‘‘ behandelt, welcher von Hermann Hesse verfasst wurde und in Calw spielt. Zum Abschluss der Lerneinheit besichtigten wir mit unserer Deutschlehrerin Frau Werz das Hermann-Hesse-Museum am Marktplatz in Calw. Das Museum befindet sich im Haus Schüz.

Das Museum wurde 1990 eröffnet. Es zeigt die umfangreichste öffentlich ausgestellte Sammlung über den in Calw geborenen Literaturnobelpreisträger von 1946. Hesse gilt als weltweit meistgelesener deutschsprachiger Autor des 20. Jahrhunderts. In neun Räumen des zweiten Stocks werden Handschriften, Erstausgaben, seltene spätere Auflagen, Manuskripte, Zeichnungen und Aquarelle aus der Hand des Dichters sowie Fotos seiner Lebensstationen gezeigt. Auch als Maler ist Hermann Hesse mit eindrucksvollen Bildern vertreten.
Man kann Hesses Entwicklung von einem kleinen Jungen zu einem erfolgreichen Schriftsteller mitverfolgen und auch die ersten schriftstellerischen Versuche von ,,Steppenwolf‘‘ und ,,Glasperlenspiel‘‘ betrachten.
Im Museum gibt es eine wechselnde Ausstellung zu einem Thema rund um Hermann Hesse und sein Umfeld. Es werden in seinem Namen die Stipendiaten der Calwer Hermann Hesse Stiftung ausgezeichnet. Ihnen ist ein Ausstellungsbereich gewidmet, in welchem man spielerisch Informationen über Hesse sammeln kann. Calw verfügt somit über ein bedeutendes Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum zu Hermann Hesse. Wir hatten eine interessante Führung durch das Museum und haben viel dabei gelernt.

Text: Lena Martens, 9a / Foto: Werz/HHG

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