header hhg mobile schmal

ADVKONZ2018WEB

Am 12.12.2018 findet um 18.00 das traditionelle Adventskonzert des HHG in der Evangelischen Stadtkirche Calw statt. Die Ensembles der Schule sowie die Junge Philharmonie Calw (in Kooperation mit der Musikschule Calw) sorgen mit einem abwechslungsreichen adventlichen Programm für vorweihnachtliche Feierstimmung. Unter anderem mit der Ouvertüre zu Händels Feuerwerksmusik wollen die jungen Musiker so das Warten auf Weihnachten auf schöne Art verkürzen und einen Ruhepunkt im Stress der „stillen Zeit“ bieten. Es darf auch wieder mitgesungen werden, was inzwischen zu einer liebgewonnenen Gewohnheit im Programm des Adventskonzerts geworden ist. Die Schulgemeinschaft des HHG freut sich auf Ihr Kommen! Der Eintritt ist frei. 

SPT650083

Da es eine wesentliche Aufgabe von Schule ist, Suchtgefahren zu thematisieren und präventiv einzuwirken, fanden für alle Schülerinnen und Schüler der 8. Klassenstufe vom 21. bis 23. November die Suchtpräventionstage statt. Im Vordergrund dieser seit vielen Jahren durchgeführten Projekttage steht die Förderung von Lebenskompetenz und die Stärkung persönlicher Ressourcen. Die Schülerinnen und Schüler sollen darin unterstützt werden, alltägliche Aufgaben und Herausforderungen zu bewältigen. Sie sollen sich in ihrem Handeln als selbstwirksam erleben. So können Suchtgefahren erfolgreich vorgebeugt werden.

Im Vorfeld der Projekttage durften sich die Schülerinnen und Schüler für 6 der insgesamt 11 Workshops entscheiden. Angeboten wurden die Workshops zum einen von externen Fachleuten, wie zum Beispiel den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fachstelle Sucht, der Jugendgerichtshilfe oder des Frauenhauses Calw. Auch Lehrerinnen und Lehrer des HHG leiteten Workshops, zum Beispiel zu den Themen Ernährung, Entspannung, Mixgetränke ohne Alkohol, Zivilcourage oder gefährliche religiöse Bewegungen.

Mit welchen Erwartungen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 sich für bestimmte Workshops entschieden, was dann tatsächlich in dem jeweiligen Workshop thematisiert wurde und welche Aspekte für einen bleibenden Eindruck sorgten, zeigen die nun folgenden Berichte dreier Schülerinnen:

Charlotte:

Ich habe mich auf den Workshop „Mixgetränke ohne Alkohol“ besonders gefreut, weil ich schon öfter alkoholfreie Cocktails gemixt habe und mir das Spaß macht. Nachdem wir verschiedene Gläserarten in einem Rätsel kennengelernt haben, erklärte uns Frau Schuler, wie man Cocktails dekorieren und wie man sie zubereiten kann. Danach durften wir uns von 17 verschiedenen Cocktails zwei bis drei aussuchen, sie mixen und genießen. Dieser Workshop hat sehr viel Spaß gemacht. 

Als ich mich für den Workshop „Begleitung in Jugendstrafverfahren“ der Jugendgerichtshilfe Calw eingetragen hatte, wusste ich nicht so richtig, was mich dort erwarten würde. Als erstes haben wir besprochen, weshalb man als Jugendlicher bestraft werden kann und worin bestimmte Straftaten bestehen. Danach haben wir eine Gerichtsverhandlung nachgespielt. Nun wissen wir, was genau bei solch einer Verhandlung geschieht. Der Workshop war sehr interessant.

SPT890123

Malin:

Der erste Workshop, den ich besucht habe, hieß „Zivilcourage“ und war vielleicht etwas ungewöhnlich im Bezug auf Sucht, aber trotzdem sehr interessant. Ich hatte eher z.B. „Nein sagen beim Gruppenzwang“ erwartet, doch es ging schließlich darum, einzugreifen, wenn jemand Hilfe braucht, weil er z.B. belästigt oder gemobbt wird. Wir haben dazu Verschiedenes gemacht, unter anderem haben wir anhand von Geschichten über Leute gesprochen, die Zivilcourage gezeigt haben. Was viel Spaß gemacht hat war das Rollenspiel, das wir zu einer solchen Situationveranstaltet haben. Am Ende haben wir noch einen Film angeschaut, in dem drei Schauspieler eine Szene zu Zivilcourage gespielt haben und wir beobachten konnten wie Außenstehende eingegriffen haben. So haben wir in diesem Workshop, geleitet von Herrn Burghardt, viel über Zivilcourage gelernt, außerdem wann man sie anwendet und wie man damit umgeht. 

Ein weiterer Workshop, den ich ausgesucht hatte, war „Entspannung“ von Frau Althaus. In diesem Workshop ging es darum, wie man sich abregt. Wir haben als erstes Atemübungen gemacht und anschließend eine Traumreise, die mit Musik ausklang. Die Bilder die wir uns dabei vorgestellt haben sollten wir danach malen. Später nach einer Feedbackrunde konnte man weitermalen oder auf Musik hören und ruhig werden. Es war ein sehr entspannter Workshop und man ist wirklich ruhig dabei geworden.

SPT0091012

Taliya:

Ich habe mich für den Workshop "Kille die Promille" entschieden, weil ich gerne mal sehen wollte wie es sich anfühlt, betrunken zu sein, ohne mich wirklich zu betrinken. Zuerst haben wir Ideen gesammelt, warum man von Alkohol süchtig werden kann und woran man erkennt, dass man süchtig danach ist. Wir haben außerdem darüber geredet, welche Schäden Alkohol in unserem Körper verursacht. Darauf haben uns die Workshop-Leiter ein Bild gezeigt, das von einer Alkoholabhängigen gemalt wurde. Anschließend haben wir ein kleines Quiz gemacht. Zum Schluss bekamen wir dann endlich spezielle Brillen, durch die man sehr verschwommen gesehen hat. Wir mussten mit der Brille ein Stück Kreide aufheben, das auf dem Boden lag. Das war mit der Brille gar nicht so leicht. Danach haben wir noch eine Geschichte gehört, die von einer Person handelte, die ein schwieriges Leben hatte und deswegen angefangen hat Alkohol zu trinken. Am Ende des Workshops haben wir alle zum Abschied noch eine Süßigkeit  bekommen.     

SPT500055

Das HHG dankt an dieser Stelle allen am Projekt beteiligten Lehrerinnen und Lehrern. Besonderer Dank gilt aber unseren externen Referenten, ohne deren besonderes Engagement die Präventionstage nicht zu dem beeindruckenden Erlebnis für unsere Schülerinnen und Schüler werden könnten, das sie geworden sind! Vielen Dank!

SPT550064N

 

DSCN6370Am Vormittag des 22. Oktober war es so weit. 21 mutige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 2 (12. Klasse) und zwei mindestens ebenso mutige Lehrer machten sich auf die Reise. Wohin es ging? In die einstige Kapitale der Weltrevolution, das "Dritte Rom" - und heute immerhin noch bzw. wieder die Hauptstadt eines der politisch einflussreichsten Länder der Welt -, in die russische Hauptstadt Moskau.
DSCN6349
Nach einem gut dreistündigen Flug von Stuttgart nach Moskau und etlichen Sicherheits- und Passkontrollen, welche fast alle Schüler :-) problemlos passieren konnten, wurden wir von unserer Reiseleiterin Anastasia am Flughafen Scheremetjewo begrüßt. Ein Shuttlebus brachte uns dann durch die abendliche Rushhour der mit Vororten mittlerweile 20 Millionen Einwohner zählenden Megacity zu unserer Unterkunft, einem Hostel, von dem aus das Stadtzentrum in vielleicht 15 Minuten mit der U-Bahn zu erreichen war. Das Hostel verfügte über einen coolen Eingangsbereich (mit Fernsehern für unsere Champions League-Fans) sowie über eine hosteleigene Security :-). Am ersten Abend erkundeten einige der Schüler noch die nähere Umgebung und erkannten schnell, dass der Siegeszug amerikanischer Fastfoodketten auch im Lande des einstigen Erzfeindes nicht zu stoppen ist.
DSCN6426
Am ersten Ausflugstag besichtigten wir unter fachkundiger Leitung unserer Reiseleiterin sowie (am Nachmittag) der Lehrer den Kreml mit seinen ehrwürdigen Kathedralen sowie den Bauten, in denen durch Jahrhunderte hindurch (unter den Zaren, den Sowjets wie auch heute unter Putin) über die Geschicke Russlands bestimmt wurde. Im Anschluss daran bewunderten wir die Weite des Roten Platzes, die Farbenpracht der Basilius-Kathedrale und den (einstigen wie heutigen) Luxus des Kaufhauses GUM. Am Nachmittag fuhren wir als Gruppe mit der Moskauer U-Bahn: Manche U-Bahn-Stationen - die prächtigsten wurden unter Stalin errichtet - sind wahre "Paläste fürs Volk".Den Tag ließen wir bei einem gemeinsamen Abendessen in einem  kleinen georgischen Restaurant (mit ungewohnter Feigenlimonade für alle :-)) ausklingen.
DSCN6323
Der zweite Ausflugstag stand ganz im Zeichen einer großen Stadtrundfahrt, die uns die Dimensionen des heutigen Moskau vor Augen führte und uns an so markante Punkte wie die Lomonossow-Universität, das Neujungfrauenkloster, Moskwa City oder die Christ-Erlöser-Kathedrale brachte. Einprägsam und auch ein wenig befremdlich wirkte auf manche Schüler die Inbrunst, mit der viele Gläubige den Ikonen der Christ-Erlöser-Kathedrale, der größten aller orthodoxen Gotteshäuser der Welt überhaupt, begegneten. Nach einem Spaziergang über den Arbat, die alte Fußgängerzone Moskaus mit vielen Souvenirläden und Einkehrmöglichkeiten, und der Besichtigung eines aus sowjetischer Zeit stammenden Ausstellungsgeländes beendeten wir diesen Tag mit einem Spaziergang über den abendlich erleuchteten Roten Platz - für die Schüler, die uns hier noch begleiteten, sicherlich ein ganz zauberhaftes, ein geradezu magisches Erlebnis.
DSCN6320
Den dritten Ausflugstag mussten wir ganz ohne unsere Reiseleiterin bewältigen - und er steckte wieder voller Highlights: Den gruseligen Höhepunkt der Reise markierte sicherlich die Besichtigung des Lenin-Mausoleums; danach besichtigten wir das Innere der Basilius-Kathedrale, was zwei Tage zuvor wegen Vorbereitungen der großen Truppenparade am 7. November nicht möglich gewesen war; im Anschluss hieran fuhren wir mit der U-Bahn zum Neujungfrauenkloster, dem bekanntesten der Moskauer Wehrklöster, und erkundeten sowohl das Klostergelände als auch den nebenan liegenden Friedhof, auf dem unzählige bekannte Russinnen und Russen ihre letzte Ruhestätte fanden; zu guter Letzt fand sich auch am Abend noch ein kleines Grüppchen kunstinteressierter Schüler, die die donnerstäglich langen Öffnungszeiten der Tretjakow-Galerie ausnutzen wollten, um sich einen kleinen Überblick über die Entwicklung der russischen Malerei zu verschaffen.
DSCN6381
Voller Eindrücke von einem fremden Land mit einer uns in vielen Punkten fremden Kultur, aber erfüllt von den Erlebnissen intensiver Tage, reisten wir am folgenden Tag wieder nach Hause - und dieses Mal verliefen die Sicherheits- und Passkontrollen bei allen Schülern :-) völlig reibungslos. (Ku)
 

WMARKT HHG 2018Auch dieses Jahr ist das Hermann-Hesse-Gymnasium wieder vielfältig aktiv im Advent. 

So sorgt der Unterstufenchor am Donnerstag, dem 29.11.2018 um 19.00 für fröhlichen Weihnachtsgroove, mit Unterstützung des Fördervereins betreiben Schülerinnen und Schüler der Kursstufe ein "Knusperhäusle" und schließlich findet am 12.12. um 18.00 das traditionelle Adventskonzert des HHG in der Calwer Stadtkirche statt.

Zu allen diesen Aktivitäten möchten wir Schüler/innen Eltern und Freunde unserer Schule herzlich einladen. 

Studien und Berufsorientierung Banner

In der nächsten Woche, vom 19. bis 21. November, finden die Studientage für die Jahrgangsstufe 1 (K1) statt. Herr Reza hat mit regionalen Partnern dazu ein informatives Programm zusammengestellt, das allen Oberstufenschülern der Jahrgangsstufe 1 zu einer besseren Orientierung im schwierigen Feld der Studien- und Berufswahl verhelfen will. 

Die jeweiligen Tagespläne sind hier auf der Homepage sowie ab Mitte der Woche über das DSB einsehbar. 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen