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vom 24.10.2016 bis zum 28.10.2016, jeweils in der ersten großen Pause am SMV-Zimmer

Stimmt – bis Weihnachten dauert es noch einige Zeit. Doch wir haben uns entschieden, uns schon jetzt darauf vorzubereiten, damit Weihnachten auch für Kinder in den ärmsten Ländern der Welt zu einem ganz besonderen Fest wird. Vielleicht haben Sie/ habt ihr bereits von der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ gehört. In den letzten Wochen wurde dazu ein Elternbrief in den Klassen verteilt, den Ihr hier nochmals herunterladen könnt: Weihnachten i. Schuhkarton 016.

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„Schauen Sie sich diese Mörder an – zufrieden, fett, schön angezogen.“ (Aussage zu einem Bild von Offizieren, die in einem KZ die Vergasungen durchführen)

Dies ist ein Zitat von Daniel Chanoch, der während des Nationalsozialismus diverse Konzentrationslager überlebt hat und den Schülern der Oberstufe am Montag, den 10. Oktober 2016, in einem berührenden Vortrag von seinen Erlebnissen erzählte.

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Matthias Thies (rechts) hieß Markus Köcher im HHG-Rektorenamt willkommen. Foto: Klormann Foto: Schwarzwälder-Bote

Calw. Matthias Thies, Studiendirektor des Regierungspräsidiums Karlsruhe, bescheinigte ihm eine „beachtliche und umfassende“ berufliche Biografie. Walter Kinkelin, Schulleiter des Nagolder Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG), hieß ihn im „lustigen Völkchen“ der Nordschwarzwald-Schul-Chefs willkommen.

Suedtirol
Anders als die Jahre davor begann die erste Schulstunde nicht etwa im Klassenzimmer am Hermann Hesse-Gymnasiu,m sondern im Bus. Als alle Schüler der Kursstufe 1 sowie die begleitenden Lehrer im Bus saßen, ging unsere Fahrt los.

Zuerst erreichten wir Innsbruck, die schöne Hauptstadt Tirols. Dort besichtigten wir das Museum und im Anschluss daran erkundeten wir die Stadt. Wieder im Bus ging es weiter Richtung Hotel Schwarzhorn in Südtirol. Nun hieß es Betten beziehen und Koffer auspacken. In den darauffolgenden Tagen wartete jede Menge Programm auf uns. Es ging im wahrsten Sinne bergauf und bergab. Wir besuchten Bozen und Brixen, fuhren Tretboot auf dem Kalterersee und stürmten so manches Gipfelkreuz. Selbst der Latemar mit 800 Höhenmetern Fußmarsch war für uns kein Problem. Die Abende verbrachten wir im Hotel mit Tischtennisturnier, Tanz und Musik.

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Der NS-Überlebende Ernest Kolman berichtet der Kursstufe 2 von seiner Kindheit in Nazi-Deutschland

Auf den ersten Blick wirkt Ernest Kolman nicht gerade wie jemand, der noch viel ausrichten kann. Wenn der 90-Jährige die Treppen im Forum des Hermann Hesse-Gymnasiums Calw hinabsteigt und sich an seinen Gehstock klammert, fragt man sich beinahe, warum er die lange Reise aus London in die Kleinstadt Calw überhaupt auf sich genommen hat. Doch dieser Eindruck verfliegt schnell, sobald Kolman zu reden beginnt. Aus Respekt vor den sitzenden, zuhörenden Schülern besteht er darauf, im Stehen zu berichten. Seine Botschaft scheint zu wichtig, als dass man sie im Sitzen erzählen könnte.