Hermann-Hesse-Gymnasium Calw

Schulanschrift

Hermann-Hesse-Gymnasium
Am Schießberg 9
75365 Calw
Telefon: 07051/9312-0
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Engel gucken schon ums Eck“ – Fünftklässler verbreiten vorweihnachtliche Stimmung

Wimberg Musik 470x352Am vergangenen Donnerstag machten sich knapp 30 Fünftklässler/innen des Hermann Hesse-Gymnasiums Calw zusammen mit ihrer Musiklehrerin Sabine Rikker auf den Weg ins Altenheim auf dem Wimberg. In einer halbstündigen Vorführung präsentierten sie das Singspiel „Engel gucken schon ums Eck“ mit Liedern von Lorenz Meierhofer und Texten von Sabine Rikker.

Vier Sprecher (Judith Götz, Josefina Maucher, Timo Hageneier, und Philippe Tsouli) wundern sich zu Beginn des Stückes, wie schnell doch die Zeit vorbeigegangen ist: Es ist noch gar nicht so lange her, da waren Sommerferien, dann sind sie in die neue Klasse am hhg gekommen und jetzt steht schon Weihnachten vor der Tür. Auch wenn manch einer mit seinen Gedanken noch dem Sommer nachträumt, so holen einen die langsam aber sicher immer kälter werdenden Temperaturen in die Gegenwart zurück. Dies wird von den Schüler/innen im ersten Chorstück „Es ist so kalt“ zum Ausdruck gebracht, gekonnt von Sonja Andelfinger und Elisabeth Jung auf den Blockflöten intoniert.

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„Hesse RE“ bekommt erste Computer

Aufgrund des Artikels über die Präsentation beim Würth Bildungspreis in Stuttgart im Schwarzwälder Boten vom 20.11.14 haben sich viele Leser gemeldet und ihren alten PC angeboten. Es konnten schon viele Computer abgeholt werden und auch unser Schulleiter Herr Herrscher war mit von der Partie und steuerte 10 Computer bei. Diese konnten am Freitag in den Raum von „Hesse RE“ gebracht werden und warten nun auf ihre Weiterverarbeitung.

Von Kai Nagl

Respekt als Thema für Lehrer und Eltern

Lehrer und Elternbeiräte in Diskussion. Foto: Fenchel Foto: Schwarzwälder-BoteCalw. Über die Jugend von heute zu schimpfen ist kein Zeichen unserer Zeit. Schon der griechische Philosoph und Denker Sokrates, hat 420 v. Chr. die Jugend als respektlos bezeichnet.

Aber ist Respektlosigkeit ein ausschließliches Problem der Jugend? Oder betrifft das alle Altersgruppen und geht durch alle Gesellschaftsschichten? Und was ist eigentlich Respekt?

Mit diesen Fragen haben sich Lehrer und Elternbeiräte des Hermann Hesse-Gymnasiums (HHG) auseinandergesetzt. Angeregt durch den Impulsvortrag von Stephanie Schwarz, Landesjugendreferentin des Evangelischen Jugendwerkes, machte sich das Auditorium Gedanken, wo im Alltag Respekt, wo Respektlosigkeit auffällt und wo der Einzelne Respekt für sein Gegenüber empfindet. Warum bemerkt man Respektlosigkeit schneller, während man entgegengebrachten Respekt meist ignoriert? Eine Frage die zur Diskussion anregte.

Per Definition heißt Respekt: Zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigung. Wird das Wort Respekt wörtlich genommen, so wird schnell klar, dass wir es heute wie damals nicht allzu genau nehmen mit der Rücksicht. In den unterschiedlichen Medien werden heute rücksichtslos, also respektlos kompromittierende Bilder und Aussagen veröffentlicht.

Aber dann zeigen Medien auch, wie respektvoll eine Fußballmannschaft mit dem Gegner umgeht, gegen den sie haushoch gewonnen hat. Im privaten wie im geschäftlichen Bereich kann eine kleine Geste oder ein „Bitte“ oder „Danke“ Respekt ausdrücken und das Miteinander um einiges erleichtern. Wichtig dabei: Man muss es ehrlich tun, dann kommt es bei den Mitmenschen an.

Fazit des Abends: Gegenseitiger Respekt ist ein wichtiges Bindeglied für gute Beziehungen in der Schule und im Alltag. Diese Achtung erlangt man durch Kompetenz in verschiedenen Bereichen, ob nun sozial oder intellektuell. Wichtig ist diese Verhaltensweise zu pflegen und den Alltag damit zu bereichern.

Die Zeit war zu kurz, um explizit auf Respekt in der Schule einzugehen. Dennoch war man sich einig, dass Sokrates am HHG nicht so viel zu schimpfen hätte. Hier wird gegenseitiger Respekt gepflegt und wenn dies dann doch mal zu wünschen übrig lässt, so wird an der Schule darüber gesprochen.

Von Helena Fenchel

Das HHG lädt herzlich ein

adventskonzert hhg2 355x470

Aktive Schülerinnen und Schüler am HHG

SMV Pressegremium 470x352Das neue Pressegremium der SMV im Bild.

Geführt wird das Gremium von

Jonas Bretschneider (1. Vorsitzender) und
Marcel Padubrin (Stellvertreter)

Die SMV am HHG stellt sich neu auf

Am Freitag (14.11) fand, wie in jedem Jahr, der lang ersehnte SMV-Tag statt. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Vorstellung der Gremien und die Schülersprecherwahl.

Da die SMV jedoch viele neue Mitglieder begrüßen konnte, wurden erst einige Spiele gespielt, die zum einem dem Kennenlernen dienten, zum anderem die Arbeit der SMV vermitteln sollten.

Den neuen Mitgliedern wurden außerdem die Aktionen des letzten Jahres vorgestellt, um zu zeigen, was die SMV im Schuljahr 13/14 geleistet hat und was man eventuell dieses Jahr erweitern oder verbessern kann.

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Zuhörer kommen ins Staunen

Schüler des Hermann Hesse-Gymnasiums erfreuten die Bewohner des Altenheims. Foto: Dürr Foto: Schwarzwälder-BoteCalw. Um „Novembertöne“ ging es beim jüngsten Monatsfest im Seniorenzentrum Torgasse. Ein entsprechend geschmückter Raum trug zu einer besonders schönen Atmosphäre bei. Nach der Begrüßung durch Hausdirektorin Stefanie Vollmer und Gedichten, die Präsenzmitarbeiterin Ida Zeitlhofer vortrug, gab es Kaffee und selbst gebackenen Zwetschgenkuchen.

Danach stieg die Spannung, denn es wurden 35 Schülerinnen und Schüler des Hermann Hesse-Gymnasiums – die Klassen 9 und 10 – des „Musikprofils“ erwartet. Diakonin Brigitte Dürr verkürzte die Wartezeit mit Rätseln. Zur geplanten Zeit betraten die Schüler das Café Bohne.

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Kein Plan für nichts: wir tun was dagegen

Oberhoff03 300x157HHG: Projekttage zur Berufs- und Studienorientierung

„Was tun nach dem Abitur?“ Damit die Schülerinnen und Schüler am HHG darauf möglichst frühzeitig eine Antwort finden, erhalten sie eine Vielzahl von Anregungen.

Die Kursstufe 1 konnte vergangene Woche in vier Schritten sich dieser Frage annähern. Zunächst erhielten Sie von den Mitarbeitern der Arbeitsagentur wichtige Informationen über die unterschiedlichen Studienfächer sowie den Zugang zu Universitäten und Hochschulen.

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Kein Plan für nichts ...

bei der Berufsperspektive nach der Schule,so sagt die Untersuchung des Insitus für Demoskopie in Allensbach:

http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/berufsorientierung-deutsche-schueler-haben-keine-plaene-fuer-die-zukunft/11031126.html

Ein paar Links zu aktuellen Diskussionen

Ein Randthema:

Dresscode für Pädagogen

Etwas wichtiger:

Computerkenntnisse an deutschen Schulen – gilt das auch am HHG?

Neue Medien im Unterricht – das HHG hat da einen großen Schritt nach vorne gemacht, mit interaktiven Whiteboards in Biologie und Physik.

Die Anforderungen an die Lehrerausbildung –

Über den Einfluss des Lehrers -zumindest eine Sichtweise.

Ein paar Links zu …

.. Informationen und Selbsttests zur Berufs- und Studienwahl:

was-studiere-ich
BORAKEL
Planet Beruf
Schülerpilot
SIT-der Studium-Interessentest
Eine Plattform mit Ausbildungsangeboten:

Stellenanzeigen

Hermann Hesse-Gymnasium engagiert sich für vom Hochwasser betroffene Schule

v.l.: Joachim Burghardt (Verbindungslehrer HHG), Lara Lutz (Schülersprecherin HHG), Sandra Althaus (Verbindungslehrer HHG), Dr. Wolf- Dieter Goecke (Schulleiter St. Augustin) mit Schülersprecherin und Konrektorin.Die dritte „Jahrhundertflut“ im Jahr 2013 entlang der Elbe hinterließ erhebliche Millionenschäden und Verzweiflung.

In einer so schwierigen Zeit des menschlichen Leids entschieden sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger für eine nachhaltige Unterstützung der vielen von der Flut Entwurzelten. So auch die Lehrkräfte und Schulleitung des Hermann Hesse-Gymnasiums Calw, die sich vor allem intensiv mit von der Flut beeinträchtigten Schulen beschäftigten. Fleißig informierte sich Verbindungslehrerin Sandra Althaus beim Kultusministerium über die am stärksten vom Hochwasser betroffenen Schulgebäude und nahm auch direkten Kontakt zu den Schulleitungen auf. Nach umfassenden Recherchen stand schließlich nur noch eine Schule im Mittelpunkt der ambitionierten Spendenbemühungen: Das Gymnasium St.-Augustin im sächsischen Grimma, südöstlich von Leipzig gelegen und gute 550 Kilometer von der Hesse-Stadt Calw entfernt, sollte Empfänger einer reichhaltigen Geldspende werden um seine zahlreichen Schäden abzudecken.

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Allerhand los am HHG

Kommende Woche ist Grüne Woche, was bedeutet, dass Projekte, Exkursionen und verschiedene Veranstaltungen stattfinden, die über den Unterricht hinausgehen – selbstredend stehen in dieser Woche keine Klassenarbeiten im Terminkalender.

Hier eine kleine Auswahl der Aktivitäten:

So stehen für die Klassen 5, 7 und 10 Besuche in der Bibliothek auf dem Programm, zur Einfphrung und Vertiefung und gezielten Recherche.

Die 10. Klassen erfahren bei einem Besuch im Berufsinformationszentrum in Nagold etwas über die verschiedenen Wege in den Beruf.

Fürs Jubiläum arbeiten 9.-Klässler an einem Projekt, bei dem sie sich mit der Geschichte des HHG befassen.

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Studieninfotag – Infos und Links, nicht nur für die Kursstufe 1

Studieninfotag – Infos und Links, nicht nur für die Kursstufe 1

Geschrieben am 26.10.2014, 01:10:19 von Lehrerstimmen.
Am 19.11.2014 findet der landesweite Studieninfotag statt.

Zentrale Informationsplattform dafür ist diese:

www.studieninfotag.de , – von dort aus erreicht man Links zu vielen Universitäten und Hochschulen

Wer Beratungsangebote wünscht, findet hier das entsprechende Portal: Studieninformations- und beratungsangebot

Zur Entscheidungsvorbereitung ist sehr hilfreich: was-studiere-ich, ein Test zur Selbsteinschätzung

Hier Links zu einigen Universitäten

Tübingen

Offenburg

Pforzheim

Strahlende Gesichter bei strahlendem Sonnenschein

Putten021 300x225Ja, beinahe alle möchten weitermachen mit dem Golfspielen, alle von den 12 Jungen und Mädchen, die an einem Schnupperkurs des Golfclub Bad Liebenzell am vergangenen Samstag teilnahmen.

Kein Wunder, denn bei besten Bedingungen und unter Anleitung der beiden Trainer Patrick Schüller (Head-Pro) und Niclas Faath (Junior-Pro) konnten sie sich an Putts und Abschlägen versuchen. Tatsächlich gelangen auch schon etliche Schläge, die Bälle flogen 50 und mehr Meter weit oder die Putts landeten nahe am Loch.

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„Zeitdetektive“ am HHG

Lenk Presse1 470x352Am 17. Oktober war Fabian Lenk, Autor von mittlerweile 32 Büchern um die Zeitdetektive, zu Gast am Hermann-Hesse-Gymnasium Calw. Im Rahmen der Kooperation zwischen Stadtbibliothek und HHG war diese Lesung in den landesweiten Frederick-Wochen zur Leseförderung organisiert worden. Obwohl über 80 Schüler der sechsten Klassen im Forum zusammenkamen, kam unter den Zuhörern kaum Unruhe auf – so packend verstand es Fabian Lenk zu erzählen. Als Titel hatte er „Die Falle im Teutoburger Wald“ gewählt, der von der Varus-Schlacht im Jahr 9 nach Christus handelt. Hier ließ Fabian Lenk einfließen, dass es nur sehr selten vorkommt, dass eine Schlacht nach dem Verlierer benannt wird. Deutsch und Geschichte waren früher die Lieblingsfächer des gelernten Journalisten – und das konnte er auch sehr glaubwürdig vermitteln. Nach einer interessanten und informativen Einführung in das historische Thema begann die eigentliche Lesung, bei der aber auch nicht zu viel verraten wurde. Fabian Lenk endete mit einem „Cliffhanger“ und erklärte diesen Begriff auch gleich.

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Studienorientierungswoche für die K1 am HHG

Ein Überblick über die Angebote und Aktivitäten findet sich hinter diesem Link:

Studienorientierungswoche am HHG.

Seminarkurs startet ins Jahr 2014/15

Inspiration, Motivation, Fleiß und ein enormer Zeitaufwand: All diese Begriffe verbindet man nicht nur mit dem modernen Schulalltag, sondern insbesondere mit dem am 30. September 2014 wieder neu eingeläuteten HHG-Seminarkurs, der sich zur traditionellen Kick-off-Veranstaltung im Gebäude der Sparkasse Calw einfand. Auch in diesem Schuljahr warten wieder interessante Projekte auf die zahlreichen Schüler und Schülerinnen der Kursstufe 1, die in fünf Vierer- bzw. Dreiergruppen die unterschiedlichsten Fähigkeiten beweisen dürfen. Neben der Arbeit in altbekannten Bereichen und doch thematisch neu aufgezogenen Projekten wie der Planung und Vorbereitung eines umfassenden Programmtags in der Evangelischen Heimstiftung „Haus auf dem Wimberg“, der medizinischen Analyse und Behandlung von Schlafstörungen in Kooperation mit dem Calwer Krankenhaus und Neurologe Dr. med. Joachim Hartmann, erfreut sich vor allem die Organisation des bekannten und monatlichen Konzertereignisses „Jazz am Schießberg“ im HHG-Forum besonderer Beliebtheit. Mit der Gründung des Restverwertungsunternehmens „Hesse Recycling“ (RE), das erneut in die Würth-Förderung des gleichnamigen Bildungspreises aufgenommen wurde, können neue Projektfelder erschlossen werden.

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Verschiedene Informationsveranstaltungen zur Berufs- und Studienorientierung

parentum Pforzheim 2014:

Termin:22. November 2014 – 10.00-14.00 Uhr

Ort: Schiller-Gymnasium Pforzheim (Siedlungsstraße 38, 75180 Pforzheim)

Eintritt frei!

Unter dem Link parentum Pforzheim 2014 finden sich weitere Informationen.

13. November 2014 gibt es zwei weitere Themen als Informationsveranstaltung im Berufsinformationszentrum Nagold:

Au Pair und Work and Travel.

15.30 – zu Au Pair: Link zum Download

16.30 – zu Work and Travel: Link zum Download

„Bon jour“ und nicht „guten Tag“

Annyvonne Corouge (rechts) darf natürlich nicht fehlen, wenn französische Schüler aus Malestroit Calw besuchen. Foto: Hölle Foto: Schwarzwälder-BoteCalw. „Bon jour“, sagte Thomas Seifert und nicht guten Tag. Schließlich begrüßte der Fachbereichsleiter Bildung bei der Calwer Stadtverwaltung gestern Vormittag im Haus Schüz 40 Gastschüler aus dem bretonischen Malestroit.

„Bon jour“ bedeutet ja aber nicht anderes als „guten Tag“. Bei seiner weiteren Ansprache ließ sich Seifert dann gerne von Annyvonne Corouge helfen, die das, was er sonst vorbrachte, ins Französische übersetzte. Auch, dass Seifert die „liebe Frau Corouge“ ganz besonders willkommen hieß. Mit gutem Grund: Seit nunmehr 34 Jahren besteht der Schüleraustausch zwischen Calw und Malestroit. Und seit 26 Jahren fördert die Pädagogin Corouge aktiv diese Begegnungen.

Aufgrund ihrer „Liebe“ zu Deutschland, insbesondere zu Calw oder zur deutschen Sprache, so Seifert, trage sie ganz wesentlich zum Dialog zwischen den beiden Ländern und Kulturen bei. Hierfür gebühre ihr der herzliche Dank der Stadt Calw.

Ursprünglich fand der Austausch nur mit der Calwer Realschule statt. Um mehr Schüler auf die Fahrt nach Frankreich schicken zu können, begann Mitte der 1990er-Jahre die Zusammenarbeit mit dem Hermann Hesse-Gymnasium (HHG). Und an diesen beiden Schulen werden die Gäste aus Frankreich zeitweise am Unterricht teilnehmen.

Vor allem aber sollen sie – bei Ausflügen und anderen Unternehmungen – hier Land und Leute kennenlernen. Damit, wie Thomas Seifert es ausdrückte, Calw und das kleine, malerische Städtchen Malestroit in der Bretagne noch mehr zusammenwachsen.

Weil: In einer Zeit, in der in Europa – siehe Ukraine – plötzlich wieder von Krieg die Rede sei, brauche es junge und natürlich auch ältere Menschen, die sich für den Austausch zwischen den Kulturen und den Nationen aktiv einsetzen – und zwar nicht nur, indem man Länder als Tourist bereist, so Seifert. Auch dieser jährliche Austausch trage schon seit vielen Jahren dazu bei, dass zwischen Deutschland und Frankreich keine Sprachlosigkeit herrscht.

Der Vertreter der Stadt erinnerte im Hermann-Hesse-Museum selbstverständlich auch an dessen Namensgeber. Dieser habe stets das weltoffene und friedvolle Deutschland verkörpert. Und durch seine Literatur habe er ganz wesentlich zur Wertschätzung der deutschen Sprache auch in Frankreich beigetragen.

Den Gästen wünschte Seifert viele schöne Begegnungen, interessante Momente sowie Erfahrungen. Und er empfahl ihnen, bei den gleichaltrigen deutschen Freunden nachzufragen, wie sie hier leben was deren Alltag auszeichnet, wie sie denken, was hier gegessen wird – und, warum Deutschland so weltmeisterlich gut Fußball spielt. Letzteres sorgte natürlich für Heiterkeit.

Von Hans-Jürgen Hölle

Köpfs märchenhaft schöne Stimme geht unter die Haut

Calw. Streng genommen müsste die Konzertreihe „Jazz am Schießberg“ „Jazz am HHG“ heißen. Denn mittlerweile ist die gesamte Vorbereitung und Organisation der Musikabende in Schüler- hand. René Kling, Natalie Billes, Lukas Kaiser und Michael Baumann beteiligten sich im Unterricht bei ihren Lehrern Philipp Ratz und Christoph Wilke an der Schülerfirma „Hesse Solutions“. So haben die Pennäler des Hermann Hesse-Gymnasiums (HHG) das gesamte Eventmanagement von „Jazz am Schießberg“ übernommen.

Die rührigen Elftklässler hatten zum Auftakt der Reihe nach der Sommerpause von der Werbung bis zur Bewirtung der Gäste alles im Griff. Auch bei der Auswahl der Musiker hatten sie ein glückliches Händchen. Denn das Konzert im Forum am Schießberg war für viele Musikfreunde wieder einmal ein bleibendes Erlebnis.

Die talentierte Sängerin mit klassischer Gesangsausbildung Hannah Köpf präsen- tierte mit märchenhaft schöner Stimme Songs, die unter die Haut gingen und wurde dabei von Benjamin Schäfer (Piano), Bastian Ruppert (Gitarre), Jakob Kühnemann (Bass) und Tim Dudek (Schlagzeug) begleitet. Der locker und leicht wirkende Sound der Band und Köpfs hinreißende Stimme mit warmem Timbre berührten schnell die Herzen der Zuhörer.

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HHG bekommt Ingenieur-Akademie

Nadine Nießling (rechts) stellt die Inhalte der Schüler-Ingenieur-Akademie vor. Foto: Zavarko Foto: Schwarzwälder-BoteCalw. An Ingenieur-Nachwuchs fehlt es bekanntlich. Am Hermann Hesse-Gymnasium (HHG) will man dagegen etwas tun: Dort gibt es jetzt die „SIA“ – die Schüler-Ingenieur-Akademie.

Zum Auftakt präsentierte Nadine Nießling, Sozialpädagogin der BBQ Berufliche Bildung gGmbH und Projektleiterin der SIA, die Inhalte der Akademie. Durch Vorlesungen, Workshops, Projektarbeiten in Firmen und Seminaren, beispielsweise in Sachen Präsentationstechnik oder Projektmanagement, soll der Mangel an Fachkräften behoben und die Unkenntnis oder das fehlende Interesse am Ingenieurwesen beseitigt werden. Über die SIA sollen die Schüler Informationen über den Beruf bekommen, Firmen praktisch kennen lernen und Einblicke in die naturwissenschaftlich-technische Vorlesungen an Universitäten erhalten. Hierfür hat das HHG schon eine Kooperation mit dem Campus Horb der Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Die Vorteile einer Teilnahme am einjährigen Bildungsprojekt, so Nießling, sind neben gewonnenen Einblicken in Unternehmen und der besonderen Lernleistung Zertifikate von BBQ und HHG für spätere Bewerbungen.

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Schulbeginn für die Fünftklässler

Calw Für die Fünftklässler beginnt nun ein neuer Abschnitt

Calw. Vorbei mit dem Lernen von Grundlagen und rein ins vertiefte Wissen, heißt es nun für die neuen Schüler, des Maria von Linden-Gymnasiums (MvLG) und des Hermann Hesse-Gymnasiums (HHG). In beiden Schulen wurden gestern die Fünftklässler willkommen geheißen.

(…)Nicht viel anders lief es für die Schüler am Hermann Hesse-Gymnasium ab. Hier wurden die rund 90 Schüler vom Unterstufenchor begrüßt. Schulleiter Rüdiger Herrscher hielt eine Ansprache vor den Schülern und deren Eltern. Unter dem Motto „Stressfrei Lernen“ vermittelte er die pädagogischen Grundsätze am HHG, nach denen der Leistungsdruck von den Kindern genommen werden soll. Mithilfe des seit dem vergangenen Jahr eingeführtem Lernbuches solle die Individualisierung und Verselbstständigung der Kinder gestärkt werden. In diesem Buch werden Fortschritte, Stärken und Schwächen notiert – nicht nur aus der Seite der Lehrer. Auch die Schüler und Eltern können hier ihre Gedanken eintragen. So soll Transparenz zwischen den Parteien entstehen.

Auch am HHG wird zunächst viel Wert auf das Kennenlernen gelegt. Der richtige Unterricht beginnt daher erst nach der Kennlernphase.

Von Natalie Zavarko

Verstörende Einblicke in die DDR

Calw. Die Schriftstellrin Gabriele Stötzer (61) schenkte Schülern des Hermann Hesse-Gymnasiums (HHG) interessante sowie verstörende Einblicke in ihr Leben und Wirken unter dem DDR-Regime und beleuchtete ihre besondere Beziehung zur Heimat. Still und unscheinbar steigt sie die Treppenstufen hinab ins Halbrund. Das Forum am Schießberg ist gut gefüllt, erhellt von lebhaften Stimmen.

Ganz ungewöhnlich wirkt Stötzer für die Schüler der zehnten Klasse und der Oberstufe des HHG, wie sie so da unten im Bogen des Forums steht, beschwert sich nicht über den irritierenden Lärm, der sie einkreist. Sie scheint alles andere als eine strenge Akademikerin zu sein, die gleich einen energischen Vortrag beginnt.

Nein, Stötzer ist anders, ist niemand, den die Schüler erwartet haben. Eine kleine Frau mit grau meliertem kurzem Haar wartet geduldig auf die langsam eintretende Stille im Raum. Sie trägt eine jugendlich wirkende Collegejacke, blickt in Erwartung durch die Reihen. Schließlich ergießt sich eine etwas brüchige Stimme ins Mikrofon, unerwartet ruhig, besonnen.

Trotz ihrer jungen Aura wirkt Gabriele Stötzer gezeichnet, scheint eine Last auf ihren schmalen Schultern zu tragen, die sie unter intensivem Kraftaufwand zu stemmen hat. Sie beginnt mit plötzlich energisch werdender Stimme ihre Erzählungen, entspringend aus einer Zeit der Unterdrückung, einer Zeit der zivilen Geißelung: 41 Jahre lang erstickte die DDR den Freiheits- und Gerechtigkeitsdrang ihrer Bürger, inhaftierte Dutzende für ihre Sehnsucht nach Demokratie und stoppte

Menschenmassen auf ihrem Zug gen Westen.

Stötzer hat die ganze Härte des Staates erfahren. Geboren vor 61 Jahren in Emleben in Thüringen, rückte sie der sozialistischen Nation zunehmend auf die Pelle, stellte als Studentin mit Gerechtigkeitssinn provokative Petitionen, machte von ihrem inoffiziellen Recht der Meinungsäußerung Gebrauch. Sie bäumte sich gegen den Überwachungsstaat auf.

Nach der Exmatrikulation, hervorgerufen durch eine initiierte Petition gegen die Kündigung eines aufmüpfigen Studienkollegen, folgte auf den Protest gegen die Ausbürgerung des Musikers Wolf Biermann ein beunruhigendes Überschlagen der Ereignisse. Ihre sicher geglaubte bürgerliche Unberührbarkeit schien sich mit einem Mal in Luft aufzulösen: Nach einer Untersuchungshaft wird Stötzer 1977 ins berüchtigte Frauengefängnis Hoheneck verfrachtet, lebt mit gefährlichen Straftäterinnen auf engstem Raum. Ein Jahr lang quält sich die Schriftstellerin durch dieses Haus des Entsetzens, erlebt verbale und körperliche Angriffe von Mitgefangenen, scheint schier an ihrer Gefangenschaft zu verzweifeln.

Weiterlesen: Verstörende Einblicke in die DDR

  1. Erfolgreich beim Bundeswettbewerb
  2. Dienstag, der 16. September 2014 ...
  3. Auf die Plätze, fertig, ...
  4. Das September-Konzert von Jazz am Schießberg

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