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Welch grandioser Abschluss für die Projekttage! Zahlreiche Eltern und Besucher strömten neugierig ans HHG, um zu sehen, was die Schüler in den letzten drei Tagen auf die Beine gestellt haben. Die Besucher flanierten durchs Schulgebäude und erfreuten sich an unterschiedlichen Spektakeln. Darunter fanden sich Live-Aufführungen wie rhythmischer Tanz, Percussion und Poetry-Slam. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt und zwar mit leckeren, typischen Antipasti aus der italienischen Küche – es versteht sich von selbst, dass diese mit Freude von Schülerhand zubereitet und präsentiert wurden.
Allerdings sahen die Besucher innerhalb von zwei Stunden nur die Endprodukte, worauf die Schüler drei Tage lang engagiert und zielstrebig hinarbeiteten. Vor der heißen Phase wurde versucht, den individuellen Projektwünschen gerecht zu werden. Natürlich herrschte beim einen oder anderen Projekt größerer Andrang von Schülerseite, so dass einige Schüler umverteilt werden mussten. Letztlich waren die Schüler jedoch mit ihren Projekten zufrieden. Dies ist auch nicht allzu verwunderlich, da jedes einzelne Projekt attraktiv, innovativ und kreativ war – sei es im sozialen, sportlichen, technischen, naturwissenschaftlichen, literarischen, künstlerischen oder modischen Bereich.


Einige Eindrücke von den Projekten

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Äußerst vielfältige Angebote

Um den Rahmen nicht zu sprengen, wird im Folgenden allerdings nur ein Bruchteil der ausgefallenen Projekte explizit vorgestellt: So bastelten die Unterstufen-Schüler unter Anleitung von Prof. Dr. Busse vom Institut für Flugzeugbau ihren eigenen Segelflieger. Dabei vertieften sie zum einen ihr technisches Vorwissen und zum anderen konnten sie ihre Produkte im anschließenden Weitflug-Wettbewerb selbst erproben und fliegen lassen. Bei einem weiteren Projekt nahmen es die Kunst-Genies des HHGs mit renommierten Persönlichkeiten wie Monet, Picasso oder Van Gogh locker auf. Selbst eine kurzfristige wetterbedingte Evakuierung der wertvollen Gemälde brachte unsere Talente nicht aus der Ruhe. Eine andere Gruppe kreierte aus einfachem Papier wunderschöne Kleider, die durchaus alltagstauglich sind. Wir sind schon gespannt, wer in ein paar Jahren Karl Lagerfelds Nachfolger sein wird – Potential haben schon einmal alle.
Auch im Umgang mit Hammer, Nagel und Faden zeigten die HHGler großes Geschick: zahlreiche Eiffeltürme, Jakobsmuscheln, Herzen und weitere faszinierende Motive werden von nun an die eigenen vier Wände schmücken. Wer sich dagegen mehr für die Natur interessierte, war beim Wandern, Mountainbiken und Geo-Caching genau richtig. Jackpot für alle Geschichtsliebhaber: Wandern im Nordschwarzwald, um die berühmten mittelalterlichen Burgen zu erkunden. Der einsetzende Regen machte daraus noch eine Erlebnistour der besonderen Art.


Daneben hatten die Schüler auch die Möglichkeit, sich mit ernsteren Themen wie „Umgang mit geistiger Behinderung“ oder „Kinderarmut in Deutschland“ auseinanderzusetzen. Für das zuletzt genannte Projekt wurde die SPD-Abgeordnete Saskia Esken eingeladen, die sich den Fragen der Schüler gerne stellte. Gleichzeitig konnten die Schüler einen ersten Eindruck vom politischen Leben in der Öffentlichkeit erhalten.
Die Projekttage brachten aber auch eine neue Generation von Literaten ans Tageslicht. Während die einen zunächst heiß über den literarischen Wert von Trivialliteratur diskutierten, bevor sie selbst herzzerreißende Geschichten verfassten, machten sich die anderen sogleich ans Schreiben – und waren nicht mehr zu bremsen. Schüler mit Vorliebe fürs Rampenlicht betätigten sich beim Poetry-Slam, bei dem neben emotionalen Texten auch (sozial)kritische ihren Platz fanden.

Insgesamt war schön zu sehen, dass die Schüler entgegen der konventionellen Rollenbilder ihre Projekte nach individuellen Interessen ausgesucht haben: So häkelten Jungs begeistert trendige Kleidungs- bzw. Alltagsstücke (Taschen, Stirnbänder, Topflappen, Untersetzer etc.), nahmen an rhythmischen Tanzbewegungen teil oder legten die Küchenschürze an, um italienische Köstlichkeiten zu zaubern – molto bene! Gleichzeitig zeigten einige Mädchen reges Interesse am Skat, an den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Bohrmaschine und am 3D-Drucker. Letzterer produzierte mit Hilfe der von den Schülern ermittelten Daten eine originalgetreue Miniatur vom Hermann-Hesse-Gymnasium im Maßstab 1:200. Das Mini-HHG wird sicherlich noch einen angemessenen Ehrenplatz in der Schule erhalten!

Kurzum: Ein gelungener Abschluss für ein schönes Schuljahr.
Wir wünschen auf diesem Wege allen Eltern, Schülern und Kollegen schöne und erholsame Sommerferien!

von S. Sattler & K. Schuster

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HFT-Mathe-Cup

Die Hochschule für Technik in Stuttgart hat Anfang Juli zum HFT Mathe-Cup eingeladen. Zwölf HHG‘ler in Form von vier Mathe-Teams sind mit viel Freude, Enthusiasmus und Einsatz dem Ruf gefolgt. Wir freuen uns über das rege Interesse und die begeisterte Teilnahme an dem Wettbewerb. Wir gratulieren insbesondere Claire Schubert, Luca Reutter, Tobias Weinmann und Thomas Oltmann, welche im Wettbewerb den achten Platz belegten. Der Wettbewerb findet jährlich statt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die gerne an mathematischen Rätseln tüfteln.


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Pangea Wettbewerb

Der Pangea Wettbewerb ist ein jährlich stattfindender bundesweiter Mathematikwettbewerb an welchem in diesem Jahr knapp 113.000 Schülerinnen und Schüler teilnahmen. Auch Philipp Lucciardello bestritt den Wettbewerb äußerst erfolgreich. Er konnte sich im Finale in Ludwigsburg gegen 493 Finalisten behaupten. Er belegte den zweiten Platz im landesweiten und den sechsten Platz im bundesweiten Vergleich.
Wir gratulieren unserem Schüler Philipp Lucciardello herzlich zur seiner erfolgreichen Teilnahme am Mathematikwettbewerb Pangea und wünschen ihm weiterhin viel Freude mit der Mathematik.

picture andersonWEBAm Dienstag, dem 18.07.2017 war in Herrn Demters K1-Englischkurs ein Gastredner aus den USA zu Gast. Über einen Schülerkontakt konnte Herr Demter einen US-Amerikanischen Mathematik- und IT-Lehrer, Aaron Anderson, für ein Gespräch am HHG gewinnen, der in Illinois und Texas unterrichtet. Herr Anderson referierte über Religion in den Vereinigten Staaten. Er berichtete darüber, dass gerade in den ländlichen Teilen der USA Religion sehr wichtig sei, jedoch in den großen Städten der Ost- und Westküste keine große Relevanz besitzen würde. Es war interessant zu hören, dass es aber trotzdem gerade in der Politik wichtig sei, ein religiöses Image zu besitzen.

Er erklärte auch, wie Religion bei den Präsidentschaftswahlen mitspielen würde. So sei es für viele religiöse Menschen entscheidend, ob ihre Partei für oder gegen Abtreibungen ist. Sehr bereichernd war, dass Herr Anderson auf Fragen der Schüler sehr bereitwillig einging. Auch kamen gute Gespräche und Diskussionen zustande, die das Wissen aller Schüler bereichern konnten. So war es äußerst bereichernd den Gastreferent Herrn Anderson an unserer Schule gehabt zu haben. (Gideon Sturm, K1)

Es ist gleich 18.30 Uhr und kurz vor der Uraufführung eines Theaterstückes, das die Oberstufen-Theater AG des Hermann Hesse-Gymnasiums (HHG) selbst geschrieben und einstudiert hat. Rund 25 Schülerinnen und Schüler stehen mit Lehrerin Gisela Schmidt im Kreis und sie ruft den Schülern zu: "Seid hoch konzentriert, wenn irgendwas schief geht, wird improvisiert." So macht sie ihnen Mut, wie ein Fußballtrainer seiner Mannschaft vor einem schweren Spiel. Dann fassen sich die Laiendarsteller an den Händen und rufen gemeinsam "Wir sind gut drauf" und schlüpfen danach eifrig sowie voller Selbstvertrauen in ihre verschiedenen Rollen.
So psychologisch aufgebaut spielen die jungen Pennäler die Uraufführung ihres gemeinsam geschriebenen ­Stückes "Überall und Nirgendwo" dann auch erstaunlich souverän. "Ideen, Szenen, Texte, Melodien und Choreografien entstammen alle der Kreativität der gesamten Gruppe", lobt Regisseurin Schmidt.
Die spannende Aufführung mit märchenhaften Musicalelementen, authentischen Kostümen und ausdrucksstarken Tänzen beginnt mit einer schockierenden Situation. Die Schwester Lilo und Elli haben überraschend ihre Eltern verloren und stehen ihrer neuen Lebenssituation völlig hilflos gegenüber. Als die Vertreterin des Jugendamtes auftaucht, fliehen sie in eine bunte Fantasiewelt, in der alles in Ord- nung zu sein scheint. Diese geschickt inszenierte, erträumte Scheinwelt bietet der Regie vielerlei Möglichkeiten der theatralischen Gestaltung.
Kriegerische Schwestern, sprechende Pflanzen und eine eiskalte Königin
Da werden spannende Dialoge mit Fabelwesen geführt. Es wird geträumt, gesungen und getanzt. Die fliehenden Schwestern begegnen bei ihrer Reise in dem märchenhaften Traumland sprechen- den Pflanzen, einer kriegerischen Schwesternschaft, einer eiskalten Königin und der seltsamen Reim-Tante EM. Es gilt, viele kritische Situationen zu bestehen.
So zeigt die vielfältige szenische Darstellung, dass die Menschen viele Abenteuer und Rätsel bestehen müssen, um schließlich das Geheimnis des eigenen Daseins lösen zu können. Bei der exzellenten Darstellung entpuppen sich die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler als überzeugende Könner.
Doch die beiden Protagonistinnen müssen schließlich schmerzlich erkennen, dass sie nur in eine Traumwelt geflohen sind und sie sich der Realität stellen müssen. Die Mädchen erkennen dabei, dass man vieles im Leben meistern kann, wenn man zusammenhält. Sie beginnen, die bittere Wahrheit des Ver- lusts ihrer Eltern zu verarbeiten.
Durch Zusammenhalt und Liebe werden Probleme überwunden
"Ich würde alles für dich tun, obwohl du nichts verlangst, solange du da bist, habe ich keine Angst. Ich ziehe alles mit dir durch, wie viel es auch noch gibt", versprechen sich die jungen Waisen immer wieder im Refrain eines Liedes. Und in der Tat zeigen sie, dass Zusammenhalt und Liebe zueinander ihnen die Kraft gibt, alle Herausforderungen und Schwierigkeiten zu überwinden.
Stück soll Zuschauern Mut machen, das Leben zu meistern
"Das Stück ist bewusst so gestaltet, dass Kinder überwiegend den Spaß wahrnehmen und ältere, erfahrene Menschen den tiefen Sinn der Transferebene erkennen können", unterstreicht Schmidt und fügt hinzu: "Unser Stück soll Mut machen, das Leben zu meistern. Denn trotz aller Widrigkeiten ist es unser Leben, das wir mit den Menschen, die wir lieben, gemeinsam gestalten können."
In den Hauptrollen spielen Celine Imensek (Lilo), Paulina Galaz Zahn (Elli), Emilia Mast (Puppe) und Dorothea Fischer (Troll). Die technische Leitung und das Bühnenbild sowie Licht und Ton besorgen Lehrer Steffen Folter sowie die Schüler Benedikt Abenheimer und Jan Schnitzler. (Bericht: B. Bausch / Schwarzwälder Bote, Foto: Schwarzwälder Bote)

 

Bild Besuch Esken

Am 17. Juli hat die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken dem vierstündigen Gemeinschaftskunde-Kurs des HHG einen Besuch im Unterricht abgestattet. Der vierzehnköpfige Neigungskurs hatte die SPD-Politikerin zu einem Gespräch in lockerer Atmosphäre eingeladen, das bewusst nicht im Zeichen des Wahlkampfes stehen sollte. Im Mittelpunkt des Interesses standen Eskens Erfahrungen als Abgeordnete im parlamentarischen Alltag, ihr Umgang mit der Fraktionsdisziplin, aber auch das ein oder andere kontroverse politische Thema. Die Schülerinnen und Schüler des Kurses hatten verschiedene Themen unter sich aufgeteilt und zeigten mit ihren Fragen, dass sie sich gut vorbereitet hatten. Es entwickelte sich ein lebhaftes Gespräch, das durchaus auch von kritischen Nachfragen geprägt war und wichtige Einblicke in die  politische Arbeit Eskens gewährte. Der Kurs von GK-Lehrer Tim Reza bedankt sich nochmals herzlich bei Frau Esken für ihre Stippvisite!

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Es ist geschafft: 65 Schüler freuen sich über das bestandene Abitur am Hermann Hesse-Gymnasium (HHG). Vier von ihnen haben mit der Traumnote 1,0 abgeschlossen. Zwölf Jahre Schule sind für sie mit der mündlichen Abiturprüfung am Montag, zu Ende gegangen. Matthias Thies vom Regierungspräsidium Karlsruhe, in diesem Jahr Prüfungsvorsitzender am HHG, beglückwünschte die Schüler zu teils außergewöhnlich guten Ergebnissen. So durften sich in diesem Jahr 17 Schüler über eine Eins vor dem Komma freuen. Auch die ausgezeichneten Noten zwischen 1,0 und 1,3 waren gleich mehrfach vertreten: Kyra-Céline Seyfried, Lisa Proß, Lena Pfrommer und Sonja Sey­fried erhielten die Note 1,0. Gian Felix Tegel und Johanna Abenheimer erreichten einen Durchschnitt von 1,1 und Carina Klink sowie Saraj Koch jeweils die Note 1,3.
Bei so vielen Spitzenleistungen im Abitur freuten sich natürlich auch die Lehrer um Schulleiter Markus Köcher, die die jungen Erwachsenen auf ihrem Weg zum Abitur acht Jahre lang begleitet haben: Johanna Abenheimer, Martin Amaral Dos Santos, Samuel Aufrecht, Tobias Bär, Hans Ballmann, Elisa Barth, Mirco Bianco, Leon Bott, Maximilian Brenken, Jonas Bretschneider, Emanuel Brose, Johannes Bruder, Lena Brück, Shari Burmeister, Erhan Ciftci, Mareike Dannemann, Laura Flörchinger, Robin Ganzhorn, Tim Geiger, Katrin Hettwer, Kristin Heuer, Julia Holienkova, Linda-Tabea Holzäpfel, Jannek Junker, Luisa Kappis, Lars Kappler, Lukas Keppler, Carina Klink, Saraj Koch, Gülsah Kurar, Franziska Leicht, Marc-André Lürßen, Kristina Lukic, Lena Lutz, Thorben Lutz, Felizian Mast, David Messal, Salome Messal, Jasmin Nothacker, Marina Nothacker, Jennifer Olefs, Marcel Padubrin, Bastian Pfrommer, Lena Pfrommer, Jonas Poscharsky, Vera Printz, Lisa Proß, Alexa Rathscheck, Viktoria Rentschler, Ela Reyhaniye, Judith Sehmsdorf, Kyra-Céline Seyfried, Sonja Seyfried, Judith Sicha, Nils Sonnenberg, Mika Stähle, Johan Stegmüller, Jonas Stein, Henriette Stieger, Gian Felix Tegel, Franziska Treiber, Thomas Volz, Pia Walter, Daniel Wentsch und Felix Zavarko.
Die Abiturzeugnisse sowie die Preise für besondere Leistungen werden am Freitag, dem 7.7.2017 um 17.00 Uhr im Forum am Schießberg übergeben. (Schwarzwälder Bote vom 4.7.2017)

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Am Montag, den 22. Mai, starteten die Lateiner der 9. Klassenstufe nach Köln und Trier. Die Fahrt begann um 8.30 Uhr am Alten Bahnhof in Calw. Begleitet wurden die Gruppe von Frau Moor, Frau Sattler und Frau Schuler. Nachdem die Zimmer in der Jugendherberge in Hürth bezogen waren, folgte ein kleiner Stadtbummel durch die Kölner Innenstadt mit zwei Referaten. Das erste Referat handelte von Maria im Kapitol, das direkt an der gleichnamigen Kirche gehalten wurde. Direkt im Anschluss durch die Fußgängerzone zum Kölner Dom. Dort ein weiteres Referat. Danach stiegen noch manche auf den Südturm des Doms und genossen den tollen Blick von oben auf die Stadt. Um 19 Uhr trafen sich alle wieder zur Stadtführung „Köln auf einen Blick“. Dann zurück in die Jugendherberge. Am nächsten Morgen folgte die Führung durch das NS-Dokumentationszentrum, die ehemalige Gestapo- Zentrale. Dort erfuhren die Schüler unter anderem, dass dieses Gebäude als eines von wenigen von den Amerikanern im zweiten Weltkrieg nicht zerbombt wurde. Außerdem wurden die Gefängniszellen gezeigt, in denen bis zu 30 Menschen gefangen gehalten wurden. Danach hatten alle Zeit, um etwas zu essen und sich auf eigene Faust die Stadt anzusehen.

Mittags Treffen am Römisch-Germanischen Museum. Dort stand ein riesiges Grabdenkmal eines einflussreichen Römers. In einer Führung erfuhren die Schüler viel über das Theater im römischen Reich und durften am Ende sogar selber ein Theaterstück mit römischen Theatermasken spielen: Danach gleich weiter zum Prätorium. Hier konnten noch Mauerreste des alten Gebäudes betrachtet werden .Schließlich wagte sich die Gruppe noch in einen der alten römischen Abwasserkanäle, der den zweiten Weltkrieg überstanden hat und in diese Zeit vielen Menschen als Schutz vor dem NS-Regime bot. Nach dem Abendessen in Kleingruppen folgte zum Ausklang noch ein gemeinsamer Kinobesuch. Das waren zwei schöne Tage in Köln. Am Mittwochmorgen ging es dann weiter nach Trier. Dort wurden die Konstantins-Basilika, der Trierer Dom und die Porta Nigra besichtigt. Am sogenannten „schwarzen Tor“ (lat. Porta Nigra) hatten gab es eine Erlebnisführung. Ein sehr netter, aber auch ein bisschen komischer Zenturio: Trotzdem hat den meisten die besondere Führung sehr gut gefallen. Danach starteten die Schülerinnen und Schüler gestärkt mit neuen Eindrücken vom alten Rom gen Heimat. (Bericht: Schüler der Klasse 9)

Sieben Schüler der Klasse zehn des Hermann Hesse-Gymnasiums (HHG) haben an der Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) teilgenommen. Ihre Erfahrungen und Projekte haben sie bei einer Abschlusspräsentation gezeigt. Bei der SIA sollen Schulen, Hochschulen und Firmen zusammenarbeiten, um Schülern einen Einblick in die technische Berufswelt zu geben und damit auch bei der Berufsorientierung zu helfen.

Seit 2016 ist die Studien- und Berufsorientierung mit Leitperspektive im Bildungsplan. Dabei sollen Schulen auch mit Partnern arbeiten wie Hochschulen, Firmen, Verbänden oder auch der Agentur für Arbeit. Deshalb besuchten die Schüler an einem Nachmittag die Duale Hochschule in Horb am Neckar und erhielten Einblick in mögliche Studiengänge im Bereich Technik. Bei der Firma Heinrich Schmid wurde es praktischer. Dort experimentierten die Teilnehmer der SIA mit Thermofarbe. Während eines Schulhalbjahres bauten die Schüler, im Rahmen der SIA, außerdem Propeller-Autos. Diese sollten optisch ansprechend gestaltet werden und so schnell wie möglich sein. Von der Planung, über die Entwicklung bis zum Bau waren die Schüler für ihre kleinen Flitzer verantwortlich. Oberbürgermeister Ralf Eggert ermutigte die Schüler bei seinem Grußwort weiter dazu, sich Zeit für die Berufsorientierung zu nehmen: "Man muss herausarbeiten, was einem Spaß macht, es ist wichtig, Energie in die Berufsorientierung reinzustecken." Um zu bescheinigen, dass sie sich engagiert haben, erhielten die Schüler zum Schluss noch ein Zertifikat. (von 

KOOP ORCH
Die Musikschule Calw und das HHG laden herzlich zum Orchesterkonzert am Sonntag, 2. Juli 2017 in die Festhalle Althengstett ein. Beginn ist um 18 Uhr. Das Konzert wird präsentiert vom Rondo Chalewa, dem Jugendorchester und dem Sinfonieorchester. Geleitet wird das Orchester Rondo Chalewa von Eva-Maria König, das Jugendorchester von Claudia Rink und David Raiser  und das Sinfonieorchester von David Raiser und Phillip Ratz. 
Es erklingen Werke von Eduard Grieg, Ludwig van Beethoven, Richard Wagner und moderne Klänge, wie z. B Skyfall von Adele. Der Eintritt ist frei!

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Am Donnerstag, dem 22. Juni wurden in der kleinen Kirche Karlsruhe die diesjährigen Preisträger des Musikpreises der Werner Stober Stiftung geehrt. im Rahmen eines festlichen Preisträgerkonzerts präsentierten sich Schülerinnen und Schüler sowie Ensembles der fünfzehn Gymnasien mit Musikprofil im ehemaligen Oberschulamtsbezirk Karlsruhe, die ihre besonders begabten und verdienten Musikabiturienten für den Stober-Preis nominieren durften. Für das HHG wurden dieses Jahr Alexa Rathscheck (Violine), Johann Stegmüller (Gitarre) und Mika Stähle (Tasteninstrumente) ausgezeichnet, die sich mit zwei barocken Ensemble-Stücken aus der "Battalia" von Heinrich Ignaz von Biber dem Publikum präsentierten. Bei diesem vielseitigen und interessanten Konzert wurde das Hermann-Hesse-Gymnasium durch die drei jungen Musiker würdig vertreten. Diese konnten sich einen Eindruck vom Leistungsstand ihrer Altersstufe an den anderen Gymnasien mit Musikprofil verschaffen. Sowohl Herr Voll (Mitglied des Vorstandes der Werner-Stober-Stiftung) als auch Herr Senger (Musikreferent am Regierungspräsidium Karlsruhe) betonten, wie wichtig die Förderung des hochtalentierten Musiknachwuchses für die Kultur im Land sei und lobten die herausragenden Leistungen sowie das besondere Engagement der Preisträgerinnen und Preisträger für die Musik an den Schulen. Neben einer Urkunde durften sich die Ausgezeichneten zusätzlich über ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro freuen, das sich die jeweiligen Preisträger je Schule teilen. Das Hermann-Hesse-Gymnasium freut sich mit den Preisträger/inne/n und über sie und gratuliert ihnen ganz herzlich!  (LGL)

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Am Hermann-Hesse-Gymnasium ist es inzwischen gute Tradition, dass die Schülerinnen der K1 einen speziellen Gottestdienst für die scheidenden Abiturienten der Kursstufe 2 gestalten. So auch dieses Jahr, diesmal in der evangelischen Stadtkirche. In einem gut besuchten Gottesdienst von Schülern für Schüler, für den alle liturgischen Teile als Projekt (betreut von Melanie Luchner) und musikalisch begleitet vom vierstündigen Musikkurs (betreut von Philipp Ratz) eigenständig erarbeitet wurden, konnten so die künftigen den – bald – ehemaligen Prüflingen viele gute Gedanken mit auf den Weg in den letzten Prüfungsteil – die mündlichen Abiturprüfungen in zwei Wochen – geben. Es war ein persönlicher Gottesdienst, der durchaus auch provozierte, zum Nachdenken über den "Auszug aus dem Paradies" anregen wollte. Dies wurde mit verschiedensten Medien umgesetzt: Film, Predigt (Manuel Auch und Gideon Sturm), für den Anlass ausgewählte Lieder, persönliche Gebete und Fürbitten. So entstand ein Gottesdienst, den die Schüler quasi "unter sich" und in ihrer Sprache feiern durften und an den sowohl die Adressaten als auch die Mitwirkenden sich wohl gerne zurückerinnern. Ein Gottesdienst, der sicher dazu beitragen wird, den letzten kleinen Schritt zum Auszug aus dem "Paradies" Schule getrost, und im Bewusstsein damit nicht allein zu sein, zu gehen. Die Schule dankt allen so persönlich engagierten Schülern aus K1 für diese gute Geste an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler! (T: LGL/Fotos: HHG))

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KZBESUCH K2 2017

Vor dem Hintergrund des Wissens über den 2. Weltkrieg machte sich die K2 am 24. Mai 2017 bei strahlendem Sonnenschein mit gemischten Gefühlen auf den Weg ins Elsass. Die einen gespannt und wissbegierig, andere unsicher, ob sie sich über einen Ausflug freuen oder sich eher fürchten sollten, und wieder andere einfach nur froh, nicht in der Schule sein zu müssen.

Nach vierstündiger Fahrt gab es eine kurze Unterweisung bezüglich des Verhaltens auf dem Gelände des ehemaligen KZ. Und da, an einem wunderschönen Berghang mitten in den Vogesen, teils bewaldet, liegt die Aussichtsplattform. Durch das Eingangstor, das zwar nicht original erhalten ist, jedoch als Filmkulisse recht eindrucksvoll wiederaufgebaut wurde, kommt man zum ehemaligen Küchengebäude, das mittlerweile als Museum dient. Ein rekonstruierter Galgen, mehrere Denkmäler für die Verstorbenen und der Stacheldrahtzaun inklusive Wachtürmen stehen noch dort. Und dann wohl das beeindruckendste Gebäude des Geländes: das Krematorium. Wenn dort auch heute (zum Glück) der Geruch nach Farbe überwiegt, so erinnert die verbliebene Raumausstattung umso mehr an das Grauen, das dieses Gebäude einst beherrschte.

Vielleicht wird sich durch diese Eindrücke manch einer fragen: Wie hätte ich gehandelt? Auf wessen Seite wäre ich gestanden? Wer wäre ich gewesen? Wahrscheinlich aber ist jeder froh, diese Frage nicht beantworten zu müssen. Und vielleicht macht uns das sensibler für unser Umfeld.

In diesem Sinne bedanke ich mich im Namen der K2 bei Frau Althaus, Frau Augenstein und Herrn Kopp, dass sie uns durch die Besichtigung des KZ Natzweiler-Struthof ermöglicht haben, diese Erfahrungen zu machen. (Carina Klink, K2)

Montbrison2017HPVom 25. Mai bis 2. Juni besuchten 28 französische Schüler aus Montbrison im Rahmen des deutsch-französischen Austauschs der beiden Calwer Gymnasien mit dem Lycée Beauregard in Montbrison Calw. Während ihres achttägigen Aufenthalts in Deutschland lernten sie in ihren Gastfamilien sowie durch ein vielseitiges, kulturelle wie sportliche Aktivitäten umfassendes Programm Land und Leute kennen.

Die 15 und 16 Jahre alten Schüler, die in Frankreich die seconde (= 10. Klasse) eines lycée (= Gymnasium) besuchen, erfuhren, dass die Calwer Region kulturell einiges zu bieten hat: Neben einem Stadtspiel, das sie u. a. auf die Spuren Hermann Hesses, des berühmtesten Sohnes der Stadt, führte, besichtigten sie auch die Klöster in Hirsau, wobei sie lernten, dass es bereits im Hochmittelalter hier enge Verbindungen zum französischen Kulturraum - Hirsau orientierte sich in vielem am burgundischen Kloster Cluny - gab. Eine GPS-Tour, die moderne Form einer Schnitzeljagd, führte die Schüler in deutsch-französischen Gruppen nach Zavelstein, wobei sie bei strahlendem Sonnenschein die landschaftliche Schönheit des Nordschwarzwalds erleben konnten und zudem ihren Orientierungssinn unter Beweis stellen mussten. Dies fiel nicht allen gleichermaßen leicht: Die letzten Schüler kamen buchstäblich in allerletzter Minute an - und dies nach vorangegangenem wilden Telefonieren.

Natürlich schnupperten die französischen Schüler auch in unseren Schulalltag hinein: Manche wunderten sich darüber, dass Schüler im deutschen Unterricht auch hin und wieder mal aufstehen und im Klassenzimmer herumspazieren, andere berichteten, es sei spannend zu sehen, dass bei uns "junge" wie "alte" Schüler in ein und dieselbe Schule gehen - in Frankreich besuchen zwar alle Schüler das collège (= Mittelschule), das lycée wird jedoch nur von den älteren Schülern, die das Abitur (= baccalauréat) machen wollen, besucht.

Natürlich standen auch Ausflüge auf dem Programm, die uns in die weitere Umgebung von Calw führten, zumal dieser Austausch viele der Franzosen zum ersten Mal nach Deutschland führte: In Tübingen erlebten sie nach einem Stadtrundgang eine Stocherkahnfahrt auf dem Neckar und in Gutach tauchten sie bei der Besichtigung des Vogtsbauernhofs ins bäuerliche Leben vergangener Jahrhunderte ein, bevor sie sich bei der Sommerrodelbahn bei rasanter Abwärtsfahrt vergnügten.

Ein Highlight war sicherlich ein Backworkshop bei der Bäckerei Raisch in Oberriedt. Hier wurden die französischen Jugendlichen von Maximilian Raisch in die "hohe Kunst" des Brezelbackens eingeführt und die Schüler präsentierten nach getaner Arbeit stolz ihre selbst hergestellten Backwaren.

Als sich unsere französischen Freunde am Morgen des 2. Juni wieder in Richtung Heimat aufmachten, lag eine intensive Woche voller Begegnungen und Erlebnisse hinter ihnen und hinter uns, eine Woche, die uns gezeigt hat, dass der Kontakt zwischen unterschiedlichen Kulturen zwar mitunter anstrengend sein kann, aber für ein besseres Verständnis in einer immer enger zusammenwachsenden Welt unentbehrlich ist. Denn wir dürfen nie vergessen, dass der Frieden, den wir heute in Europa genießen dürfen, keine Selbstverständlichkeit ist, sondern ständiger Anstrengung und permanenten Engagements bedarf.

Andreas Kuhn

Benefiz RatzFatzAm 31. Mai fand ein Benefizkonzert mit der Ratz-Fatz Combo des Hermann-Hesse-Gymnasiums statt. Das Ensemble unter der Leitung von Lehrer Philipp Ratz besteht aus Schülern des Gymnasiums und hat ein nicht alltägliches Repertoire zu bieten: Lateinamerikanische Tänze und irische Fiddle-Musik gehören ebenso dazu wie Kaffeehausmusik und Tangos. Die Bandmitglieder spielen ihre Instrumente
seit vielen Jahren und sind in vielen musikalischen Stilrichtungen zu Hause. Inzwischen ist
die Combo an der Schule als AG eingerichtet, die das Ziel verfolgt, anspruchsvolle Unterhaltungsmusik aus verschiedenen Kulturkreisen zum Besten zu geben. Dieses Konzert fand letztmalig in dieser Besetzung statt, da einige Schüler und Schülerinnen am Ende des Schuljahres das Gymnasium mit ihrem Abitur verlassen. Philipp Ratz nahm die Gelegenheit wahr, um sich bei den Abiturienten in diesem Rahmen mit einer Rose und einem Buchgutschein für ihr langes Engagement zu bedanken.
Schwungvoll und charmant gestaltete die Combo das kurzweilige Konzert, das von Mareike Dannemann und Jessica Möckel organisiert wurde. Auch wenn das Forum noch einige Zuhörer mehr vertragen hätte, war der Applaus raumfüllend, begeisternd und lang anhaltend.
Als Überraschung trat zu Beginn des Konzerts ein kleines Ensemble des Musikkurses der Oberstufe auf, ebenfalls unter der Leitung von Ratz. Der sympathische Noah Ruoff stellte die ungewöhnlichen Stücke vor, wie beispielsweise Audite Silete und Tourdion aus dem französischen Mittelalter. Die bekannten Lieder Greensleves, I'm Walking und Lean on me rundeten den gelungenen Auftritt der Oberstufenschüler ab, die sich mit viel Applaus nach einer Zugabe verabschiedeten.
Mareike Dannemann, die nach ihrem Abitur für sieben Monate auf die Philippen reisen wird, um dort für den gemeinnützigen, in Neustadt an der Aisch ansässigen Verein Epecto Entwicklungshilfe zu leisten, stellte kurz ihre kommende Arbeit vor und berichtetet, wo und wie sie die Spenden der Besucher Vorort einsetzen wird. Sie bedankte sich zudem bei allen Beteiligten, die sich spontan bereit erklärten das Konzert zu unterstützen, insbesondere bei ihrem Lehrer Philipp Ratz und bei ihrer Familie, die sie in jeglicher Hinsicht immer voll unterstützt. Dankbar ist sie über die 350 Euro, die bei diesem Konzert von den Zuhörern gespendet wurden. Auch wenn der Weg zu den angestrebten 2000 Euro Spendengeldern noch weit ist, so hilft dieser Betrag schon einmal sehr. Es ist weiterhin möglich, für dieses Projekt zu Spenden (Kontaktieren Sie dafür bitte die Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! des HHG.)

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Unser Aktionstag ist Montag, der 3. Juli 2017. An diesem Tag finden am HHG die mündlichen Abiturprüfungen statt, so dass ein Unterrichtsausfall für die Klassen 5 bis K1 nicht zu vermeiden ist. „Dein Tag für Afrika“ bietet an dieser Stelle eine sinnvolle Alternative. In diesem Jahr richtet Aktion Tagwerk mit dem Motto „Gemeinsam gleiche Chancen schaffen!“ den Fokus auf die Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen, denn in vielen afrikanischen Ländern haben Frauen und Mädchen immer noch viel schlechtere Chancen und nur eingeschränkte Rechte. Auch das HHG nimmt an der bundesweiten Kampagne „Dein Tag für Afrika“ teil und möchte damit ein Zeichen für soziales Engagement setzen. Weitere Informationen unter der Kategorie Schüler 

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Unser Aktionstag ist Montag, der 3. Juli 2017. An diesem Tag finden am HHG die mündlichen Abiturprüfungen statt, so dass ein Unterrichtsausfall für die Klassen 5 bis K1 nicht zu vermeiden ist. „Dein Tag für Afrika“ bietet an dieser Stelle eine sinnvolle Alternative. In diesem Jahr richtet Aktion Tagwerk mit dem Motto „Gemeinsam gleiche Chancen schaffen!“ den Fokus auf die Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen, denn in vielen afrikanischen Ländern haben Frauen und Mädchen immer noch viel schlechtere Chancen und nur eingeschränkte Rechte. Auch das HHG nimmt an der bundesweiten Kampagne „Dein Tag für Afrika“ teil und möchte damit ein Zeichen für soziales Engagement setzen. Weitere Informationen unter der Kategorie Schüler 

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Am letzten Mittwoch Abend, dem 24.05.2017, luden die Musikschule Calw und HHG zu einem gemeinsamen Tutti-Vorspiel ein, und die Besucher im Forum des Hermann-Hesse-Gymnasiums konnten ein abwechslungsreiches wie anspruchsvolles Programm erleben, das sich aus Solodarbietungen und Ensemblestücken zusammensetzte.

Ein guter Teil des Abends wurde von der Streicher- und Gesangsklasse 5c des HHG gestaltet, die zuvor auf einer dreitägigen Musizierfreizeit in Breitenberg mit den betreuenden Lehrkräften Philipp Ratz, Eva König, Christian Buchholz und Anna-Katharina Kalmbach die Gelegenheit bekommen hatte, die Beiträge intensiv einzustudieren und auch Gemeinsames auf die Beine zu stellen. So erklangen neben einigen schwungvoll aufgeführten Streicherstücken am Eigenkompositionen der Gesangsklasse 5c als Ergänzungen zu Saint-Saëns‘ Karneval der Tiere, die von der Streicherklasse uraufgeführt wurden. So hatten die Schüler "Das Meerschweinchen", "Die Hundewelpen" und "Die Ratte" mit eigenen Instrumentalkompositionen bedacht. Ebenfalls mit Instrumentalbeteiligung führte die Gesangsklasse zudem ein kleines Singspiel, aus der Feder ihres Musiklehrers Christian Buchholz, im Forum auf – mit Liedern von Franz Schubert bis Iggy Pop zum Thema „Aufbruch und Wiederkehr“.

Bei den solistischen Beiträgen erlebte das Publikum die ganze Bandbreite des Musikschullebens – von den schon im jungen Alter mit großer Sicherheit auftretenden Fagottisten (J. Schwarzenberg und Nelia Markworth, Leopold Bard, Klasse Stefan Barthel) über den 1. Satz eines barockes Soloviolinkonzert (Maxime Lepetit, lasse J. Sauer) und den „Frühling“ aus den Vier Jahreszeiten von Vivaldi (Sologeige: Claire Schubert, Klasse J. Sauer) bis hin zu Samuel Heinrich und Claudia Peter (beide Klasse M. Bender), die mit Werken von Haydn, Liszt, Schumann und Mozart Konzertliteratur mit beeindruckendem musikalischen Gespür auf dem Klavier zu Gehör brachten. Und auch das Publikum durfte noch mitsingend aktiv werden, als zum Abschluss erneut der treibende Rhythmus von "The Passenger" durch das Forum hallte. Den vielen engagierten Instrumental- und Gymnasiallehrern ist es gedankt, dass eine solche gemeinschaftliche Veranstaltung des Hermann-Hesse-Gymnasiums und der Musikschule Calw zustande kommen konnte. (Artikel: Bc / Fotos: Kh)

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RATZFATZ

Am 31.5. veranstaltet die Ratz Fatz Combo im Forum des Hermann-Hesse-Gymnasiums ein Benefizkonzert. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.Mit dem Spendenerlös des Konzerts wird Mareike Dannemann, Abiturientin und Mitglied der Ratz Fatz Combo, auf den Philippinen Entwicklungshilfe leisten. Nach dem Abitur geht die Schülerin für 7 Monate mit der gemeinnützigen Organisation "Epecto e.V." auf die Philippinen, um dort vor Ort in einem Projekt zu helfen. Die Spenden werden vollständig und gezielt auf den Philippinen eingesetzt um dort die Not von Kindern zu lindern.

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Erstmals wollte das HHG bei Jugend trainiert für Olympia mit einem Jungenteam in der Kategorie Mountainbike teilnehmen. Daher wurde in der Triathlon-AG von Sportlehrer Christian Grube das Programm kurzerhand umgestellt und der Fokus auf Fahrtechnik im Gelände und Renntaktik gelegt. Am Wettkampfort in Münsingen auf der Schwäbischen Alb durften die Schüler eine Rennstrecke in Angriff nehmen, auf der schon Olympiasiegerin Sabine Spitz unterwegs war. Es galt Rampen und Hindernisse zu überwinden, sowie Steilkurven zu durchfahren. Das Rennen wurde im Staffelmodus ausgetragen, wobei jeder Schüler die 1,2 Kilometer lange Strecke im Vollgasmodus zu absolvieren hatte.

Im ersten Lauf bekam Simon Printz einen Startplatz in der ersten Reihe zugelost und nutzte diesen Vorteil glänzend. Christoph Reiser und Leopold Hagner zeigten ebenfalls starke Leistungen und beendeten das Teamrennen als Sieger des Regierungspräsidiums Karlsruhe in der Wettkampfklasse III.

Durch diesen glänzenden Auftakt hat sich das Team für das Landesfinale qualifiziert. Hier mussten sich die Calwer mit den erfahrenen Athleten aus den Leistungskadern Baden-Württembergs messen. „Mit einem 26. Gesamtrang aus über hundert Teams können wir mehr als zufrieden sein“, resümiert Christian Grube.

Ja, Geschichte kann man auch in Calw direkt "vor der Haustüre" erleben: Viele verschiedene Epochen sind präsent. Das erfuhren die Klassen 10a, 8b und 9a.
 
Geschichte Kuhn1 HirsauK
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchte die Klasse 10a an einem nebligen und stimmungsvollen Montagmorgen die geschichtsträchtige Klosterruine in Hirsau. Hirsau war im 11. Jahrhundert, in der Zeit der Kirchenreform und des Investiturstreits, ein Zentrum des abendländischen Klosterwesens und im (südwest)deutschen Raum durchaus dem burgundischen Cluny vergleichbar. Bei einem Rundgang durch das Klostergelände spürten wir den Zeugnissen dieser großen Vergangenheit nach und bemerkten dabei, wie schnell angesichts der vielfältigen baulichen Überreste die Zeit vergeht.
 
Geschichte Kuhn2 BahnK
Die Klasse 8b besuchte an einem Dienstagnachmittag bei strahlendem Frühlingssonnenschein das alte Stellwerk der Württembergischen Schwarzwaldbahn. Herr Esken vom Verein Württembergische Schwarzwaldbahn e. V. führte durch das Gelände beim Alten Bahnhof und die Schüler tauchten in die Geschichte der Calwer Eisenbahn in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein. Dabei erlebten sie sozusagen hautnah, weshalb die Eisenbahn als "Schrittmacherindustrie" in der deutschen Industrialisierung fungierte.
 
Geschichte Kuhn3 KZk 
Die Klasse 9a fuhr am letzten Mittwoch im Rahmen der Einheit über den Nationalsozialismus in das Konzentrationslager "Wiesengrund" in Vaihingen an der Enz. Was - ein Konzentrationslager ganz in der "Nachbarschaft"? Ja, und zwar eines, in dem die Mortalität gerade in den letzten beiden Jahren des Zweiten Weltkrieges, in den Jahren 1944 und 1945, besonders hoch war, ein "Sterbelager", eines der vielen südwestdeutschen Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof. Dieser dunklen Phase der deutschen Geschichte lässt sich folglich auch "vor der Haustüre" nachspüren. (von Andreas Kuhn)

7er Latein GasometerHPMit großer Spannung auf das Erlebnis in Pforzheim trafen die Lateiner der 7. Klassen sich mit den K1ern sowie den Lehrerinnen Frau Mohr, Frau Sattler und Frau Schuler am 7. April 2017 am ZOB in Calw, um mit dem Zug nach Pforzheim zu starten. 

Nach einer ca. 30-minütigen Zugfahrt zum Pforzheimer Hauptbahnhof liefen die Schülerinnen und Schüler dann in Richtung Gasometer, um sich mit einem Vesper im Sonnenschein zu stärken. Anschließend gingen es weiter zum Gasometer, bei welchem der Führer die Schülerinnen und Schüler schon erwartete und ihnen grundlegende Dinge rund um das Gasometer erklärte. Nach diesem kurzen Einblick ginges ins Innere des Gasometers.

Bei der Führung wurde erläutert, wie es um die Politik im Jahre 312 n. Chr. in Rom stand. Man erfuhr, dass zu dieser Zeit Konstantin der Große Maxentius vom Thron stürzte. Danach durften alle selbständig das 360°-Panorama bestaunen. Mit Musik, Naturgeräuschen und dem Wechsel zwischen Tag und Nacht wurde das eigentliche “Bild“ zum Leben erweckt. Die Schüler kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es wurde, unter anderem, auch die Szene dargestellt, die Konstantin bei seinem Einzug in den Jupiter-Palast in Rom zeigt. Wieder in Calw angekommen verabschiedeten sich alle voneinander, nach ereignisreichen Ausflug. Der Tag hat allen viel Spaß gemacht und war ein tolles Erlebnis.

von Annalena Klink, Klasse 7c

Schülergruppe des Hermann–Hesse-Gymnasiums besuchte Partnerschule in Norditalien

IMG 20170319 WA0002Mit vielen neuen Eindrücken und Einsichten, mit frisch geschlossenen Freundschaften und Kenntnissen über Menschen und Lebensart in Norditalien kehrten unlängst mehrere Acht- und Neuntklässler des Hermann-Hesse-Gymnasiums vom Schüleraustausch zurück. Bereits zum zweiten Mal waren HHG-Schüler an der Partnerschule „Istituto E. Tosi“ in Busto Arsizio, unweit der Metropole Mailand zu Gast.
Auf dem Programm stand eine gemeinsame Projektarbeit in deutsch-italienischen Gruppen, bei der sich Schüler als Experten für Ihre Muttersprache und Ihr Herkunftsland gegenseitig unterstützten.
Sichtlich beeindruckt waren die calwer Gäste von der technischen Ausstattung der Partnerschule. So wurden dort Schulbücher und Hefte fast gänzlich abgeschafft und durch moderne iPads ersetzt. Vorbehalten, die Lernenden könnten durch Computerspiele vom eigentlichen Lernstoff abgelenkt werden, widerspricht die italienische Lehrerin Luisa Viganò entschieden: „Es dauert immer nur wenige Tage, bis Jugendliche, die neu an unserer Schule sind, begreifen, ihr iPad und ihre Zeit sinnvoll zu nutzen,“ so Viganò.
Beim Stadtspiel in Busto Arsizio und auf Ausflügen nach Mailand und Bergamo lernten die Gymnasiasten vieles über Landeskunde. Dass es außer „Piemontkirschen“ südlich der Alpen auch riesige Reisfelder gibt, bemerkten die Gymnasiasten bei einer Busfahrt nach Genua, quer durch die Region Piemont. Schließlich ist Norditalien ja nicht nur für seine vielfältigen Pasta-Spezialitäten, sondern auch für köstliches Risotto bekannt. Die Teilnehmer erfuhren auch von den eng verflochtenen Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Partnerregionen Baden-Württemberg und Lombardei, was sich inzwischen auch in der steigenden Nachfrage nach Deutschunterricht in Norditalien widerspiegelt.
Dementsprechend wünschen sich die italienischen und deutschen Organisatoren des Austausches eine langanhaltende, gute Zusammenarbeit, für die mittlerweile mehrere Grundsteine gelegt wurden. (Annette Sautter)

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(Bu) Am 06. April 2017 spielten die fünften und sechsten Klassen des HHG den jeweiligen Sieger beim Völkerballturnier aus. Mit viel Engagement und dem nötigen Fair Play wurde im Turniermodus jeder gegen jeden die Spielvariante „Völkerball reverse“ gespielt. In der Klassenstufe 5 wurde dabei das Team 5b2 nach fünf Siegen in fünf Spielen erster, während in der Klassenstufe 6 die 6c2 mit ebenfalls fünf Siegen das Turnier gewann.
Herzlichen Glückwunsch nochmals den siegreichen Teams! 

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Unter den zahlreichen Wettbewerben, die Schülerinnen und Schüler zum selbstständigen und kreativen Umgang mit verschiedenen wissenschaftlichen Themen einladen, ragen einige ganz besonders heraus. Ihr hoher Anspruch eröffnet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes. 

Zu diesen Wettbewerben zählt auch der Landeswettbewerb für Alte Sprachen der "Stiftung Humanismus Heute". Gleich fünf Schülerinnen aus den beiden Calwer Gymnasien haben sich für eine Teilnahme entschieden. Neben allen anderen schulischen Aufgaben haben sie sich im Rahmen einer Hausarbeit mit einem der vorgeschlagenen Themen beschäftigt, die das kulturelle Erbe der Antike in Verbindung setzen mit unserer heutigen europäischen Identität. So ging es um die Frage von Politik und Machtverständis bei Tacitus und Seneca oder um das Frauen- und Männerbild bei Ovid und Mozart. Die Mühen über den Unterricht hinaus waren wurden belohnt!

Über einen zweiten Preis durften sich Katharina Kolbe und Lea Leven vom Maria von Linden-Gymnasium freuen. Mit dem ersten Preis wurden Iolanthe Köcher, Kyra-Céline Seyfried und Sonja Seyfried vom Hermann-Hesse-Gymnasium belohnt. Der erste Preis beinhaltet neben der Teilnahme an einem Seminar für besonders begabte Schülerinnen und Schüler in alten Sprachen die Teilnahme an der zweiten Wettbewerbsrunde. Sie besteht aus einer Klausur, die sich in vergleichender Weise mit antiken und modernen Texten beschäftigt. Diese eröffnen, wie zeit- und grenzenlos menschliche Gedanken und Vorstellungen sind. Eine erfolgreiche Teilnahme eröffnet den Weg zu einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Wie auch immer Fortuna sich entscheiden wird, so kann man den Teilnehmerinnen doch zu ihrem bisherigen großartigen Erfolg herzlich gratulieren! (Text: Rita Schuler, Foto: HHG)

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